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27.04.2006

Effektivere DB2-Kompression

Die kommende "Viper"-Version erhält die vom Mainframe entlehnte Kompressionstechnik "Venom".

Dank dieser sollen Kunden bis zu 50 Prozent Speicherplatz einsparen können. Administratoren können mit Venom Rows in Datenbanktabellen auf wiederkehrende Daten scannen und Dictionaries aufbauen, die solch doppelten Einträgen kurze numerische Schlüssel zuweisen. Das schont nach Angaben des Herstellers Disk-, I/O- und Hauptspeicher-Ressourcen.

Die Kompression lässt sich in Viper pro Tabelle einschalten, da nicht alle Anwendungen gleichermaßen davon profitieren. Flankierende Tools sollen dem Datenbankverwalter helfen, die möglichen Einsparungen vor dem Aufbau der Dictionaries einzuschätzen. "Transaktionale Applikationen haben davon nicht so viel", erklärte Jeff Jones, Director of Strategy for Information Management bei IBM. "Aber bei Query-Anwendungen, bei denen man mehr Zeit damit verbringt, Informationen anzusehen und abzufragen, hat man merkliche Vorteile."

Die Venom-Technik habe IBM aus Hardware-basierender Kompressionstechnik für die Mainframe-Version von DB2 heraus entwickelt, erklärte Jones. IBM wird in Viper außerdem neue Storage-Management-Fähigkeiten integrieren. Datenbanken können dann ihre Tables automatisch über einen Speicher-Pool verteilen, so dass der DBA den Speicher nicht länger auf Tabellenebene verwalten muss. (tc)