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20.05.2005

Effizientes Suchmaschinen-Marketing erfordert einen hohen Aufwand

Mehr als 100 Dienstleister bieten Suchmaschinen-Marketing im Kundenauftrag an.

An Internet-Suchmaschinen führt kein Weg mehr vorbei. Mittlerweile ist den meisten Firmen klar, dass sie nach dem Aufbau der eigenen Website dafür sorgen müssen, dass diese auch gefunden wird. Um gezieltes Suchmaschinen-Marketing (SMM) zu betreiben, ist laut Berlecon Research jedoch viel Know-how erforderlich. Dieses intern aufzubauen, sei extrem aufwändig und lohne sich nur, wenn SMM-Maßnahmen langfristig und strategisch ausgelegt sind.

Wer diesen Aufwand scheut, kann einen externen Dienstleister mit dem Suchmaschinen-Marketing beauftragen. Allerdings ist es nicht leicht, den richtigen Partner zu finden. Laut Berlecon gibt es allein in Deutschland mehr als hundert Anbieter - neben SMM-Full-Service-Providern Spezialisten für die Suchmaschinen-Optimierung oder Pay-Per-Click-Kampagnen sowie Online-Marketing-Anbieter mit SMM-Geschäftsfeld.

Zudem ist der Service nicht billig. Vor allem die Website-Optimierung geht ins Geld: Laut Berlecon muss der Kunde dafür bei einer Site normaler Größe inklusive Keyword-Recherche, Beratung und regelmäßiger Reports im Schnitt einen fünfstelligen Euro-Betrag pro Jahr einkalkulieren. Bei häufigen Änderungen der Website, mehrsprachigen Sites und der Ansprache von verschiedenen Zielgruppen steigen die Kosten entsprechend. Auch komplexe Freigabeprozesse können die Arbeit des Dienstleisters erheblich verteuern. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich auf einzelne Services - etwa einfache Pay-per-Click-Werbung und die wichtigsten Website-Optimierungsmaßnahmen - zu beschränken. Nach einer Einarbeitung durch einen externen Provider können solche Tätigkeiten dann inhouse erbracht werden.

Die Abrechnung der SMM-Services erfolgt je nach Anbieter nach Arbeitsstunden oder Klicks beziehungsweise in Form von Provisionen oder Pauschalpaketen. Berlecon plädiert in den meisten Fällen für Festpreismodelle, da sie dem Kunden mehr Planungssicherheit geben und den Auftragnehmer zwingen, das Projektbudget einzuhalten. Eine erfolgsabhängige Vergütung sei nur dann sinnvoll, wenn sie sich an dem eigentlichen Ziel des Suchmaschinen-Marketings - etwa an zusätzlichen Newsletter-Abnonnenten - orientierten. Ziele wie der Zuwachs an Klicks und Website-Besuchern seien dagegen weniger relevant, da es vorrangig um die Qualität der Besucher gehe. (sp)