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26.04.1991 - 

Probleme gab es im spanischen Markt

EG-Kommission den Alcatel-Deal mit Telettra

BRÜSSEL (IDG) - Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften hat die mehrheitliche Beteilung der französischen Alcatel an der italienischen Fiat-Tochter Telettra unter gewissen Bedingungen genehmigt.

Alcatel, mehrheitlich im Besitz der französischen Compagnie Genérale d'Electricité, übernimmt der Vereinbarung mit Telettra gemäß 69,2 Prozent des italienischen Unternehmens; Fiat behält knapp über ein Viertel. Die Bedenken der EG-Kommission gegen diesen Deal stützten sich auf die Situation im spanischen Markt, wo die beiden Unternehmen jetzt einen Marktanteil von zusammen 80 Prozent bei Kabel- und Mikrowellen-Übertragungseinrichtungen halten.

Weiterer Anlaß für die Bedenken der Eurokraten: Die spanische Telefongesellschaft Telefonica besitzt Aktien sowohl von Alcatel als auch von einer spanischen Telettra-Niederlassung. Dadurch, so EG-Kommissar Leon Brittain, könnten die Hersteller von TK-Equipment, Telettra und Alcatel, bei der Vergabe von Aufträgen des Netzbetreibers Telefonica begünstigt werden. Um das zu verhindern, habe man eine Zusage der Telefonica eingeholt, daß diese eine "offene Einkaufspolitik" betreiben würden. Eine Untergrenze für TK-Equipment, das nicht von Telettra oder Alcatel stammt, gibt es jedoch nach Auskunft des Euro-Politikers nicht.