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Vorerst keine gemeinsame LCD-Firma


05.02.1993 - 

EG ueberprueft Philips, Thomson und Sagem auf Kartellbildung

Die Kommission prueft, ob das Projekt gegen den Artikel 85 der Vertraege von Rom, des EG-"Grundgesetzes", verstoesst. In diesem Paragraphen werden Abkommen untersagt, die den Wettbewerb in einer Branche ausschalten. Einen Anlass fuer die einstweilige Verfuegung sieht die Kommission darin, dass die geplante Firma nicht unabhaengig von ihren Anteilseignern auftreten koenne. Die Firmengruender und das Joint-venture-Unternehmen beliefern die gleichen Kunden - Absprachen waeren nicht auszuschliessen.

Philips rechnet mit einem schnellen Abschluss der Untersuchungen und gruenem Licht fuer die Neugruendung. Die Niederlaender wuerden 80 Prozent des Grundkapitals der gemeinsamen Firma aufbringen, Thomson und Sagem wuerden sich die restlichen 20 Prozent teilen. Obwohl die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, planen die drei Unternehmen weiter. Die zukuenftige Firma "von europaeischer Bedeutung" soll Aktiv-Matrix-LCDs fertigen. Diese Technik setzt sich besonders in tragbaren Computern mit Farbbildschirm durch, da sie ein scharfes, stoerungsfreies Bild gewaehrleistet. Philips schaetzt, dass 1995 rund 5,4 Milliarden Dollar im Geschaeft mit diesen Bildschirmen umgesetzt werden gegenueber etwa 1,8 Milliarden im Jahr 1992.