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24.01.1992 - 

Verbände geben Bemühungen auf

EG und Japan können sich nicht auf Halbleiterabkommen einigen

TOKIO (vwd) - Die Verbände der Halbleiterindustrie in Japan und in Europa haben die Bemühungen um ein Abkommen aufgegeben, mit dem die Spannungen im Chiphandel zwischen Japan und den europäischen Ländern abgebaut werden sollten.

Das verlautete aus informierten Kreisen in Japan, in denen nunmehr damit gerechnet wird, daß die European Electronics Component Manufacturers Association (EECA) die EG um die Aufnahme von Verhandlungen auf Regierungsebene bitten wird.

Die Verhandlungen zwischen der Electronics Component Manufacturers Association of Japan (EIAJ) und der EECA, in der 500 Hersteller in der EG zusammengeschlossen sind, liefen seit Juni 1990.

Sie scheitertem dem Vernehmen nach an der Forderung der Europäer, "Autonomie" und "Unabhängigkeit' der Verbände in dem Abkommen zu erwähnen.

Dies war von japanischer Seite zurückgewiesen worden, weil man künftigen Forderungen der europäischen Industrie nach freiwilligen Exportbeschränkungen nicht den Weg ebnen wollte.

Japan exportierte im Jahr 1990 ICs im Wert von 160 Milliarden Yen in die EG. Das entspricht rund dem 4,5fachen der nipponschen Importe aus der Gemeinschaft.