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18.10.1985

"Ehe" erholics

Mehr emotionsbeladen denn als nebensächlich gilt "Arbeit" hierzulande für Entscheider. Kurz: Workaholic Lebenselixier.

Die 60-Stunden-Woche ist, so scheint's, schlicht eine alte Gewohnheit. Denn zunächst mußte der (noch nicht) Leitende dunnemals arbeiten, um die hohe Position, zu erreichen (sprich: Wirtschaftswundermentalität eo ipso). Dabei organisierte der potentielle "High-flyer" sein Leben dauerhaft unter dieser Prämisse: Als Reihenfolge galt Job, Auto, Ehefrau.

Denn schließlich gilt in dieser Welt: Wenn man arbeitet, ist man wer - arbeitet man mehr, wird man wer Besonderes. Indes: Arbeit wurde nie zur Mode.

Trendwende Ó la 1980: Die Ehefrau ist wieder in. Psychologen und Soziologen sind sich einig: Freizeit ist angesagt. Solche verbotenen Früchte zu genießen, traut sich der Entscheider allerdings noch nicht. Weiterarbeiten scheint die Devise, so jedenfalls die GfK-Untersuchung - und schweigen, Denn schließlich: Wo käme man ohne Arbeit hin - womöglich in die Freizeit? lo