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10.05.1996 - 

Konkurrenz für "Neue Medien"?

Ehemalige Oracle-Mitarbeiter gründen Konkurrenzfirma Diba

Oracle und Diba verfolgen allem Anschein nach dasselbe Ziel: Einfacher Informationszugang für die breite Masse der Endanwender. Dabei soll das Internet für die Diba-Produkte jedoch nur eines der möglichen Medien darstellen, schreibt die CW-Schwesterpublikation "Network World" unter Bezug auf unternehmensnahe Quellen.

Die WWW-Seite von Diba, die Bewerbern Karrierechancen feilbietet, gibt recht diffuse Hinweise auf die Zukunftspläne der Start-up-Company. Demnach will das Unternehmen eine Entwicklungsplattform anbieten, die

- über eine besonders einfache Benutzeroberfläche verfügt, inklusive Touchscreen und Remote-Control-Funktionen,

- die Internet-Programmiersprache Java unterstützt,

- über RSA-Sicherheits-Features verfügt,

- sich für bestimmte vertikale Märkte eignet und

- portabel sein kann.

Eine Reihe von amerikanischen Analysten haben den Eindruck, daß Diba im Markt für Internet-Anwendungen Fuß fassen will, wo sich derzeit Anbieter wie die Sony Corp., die Sega Enterprises Inc., Thompson Computer Electronics oder View Call America tummeln.

Zu den Stärken der jungen Firma zählen Branchenkenner jedenfalls, daß das Management bereits Erfahrungen im Geschäft mit neuen Technologien aufweist. So war Farzad Dibachi, President und CEO bei Diba, vormals verantwortlich für die Oracle-Abteilung New Media. Diese Division arbeitetet an der Video-Server-Technik und begleitetet die verschiedenen Feldversuche mit interaktivem Fernsehen, in die Oracle involviert ist. Dibachi beauftragte unter anderem auch das Unternehmen seines Bruders Farid, Wavetron Microsystems, das Computerchips entwirft, an der Entwicklung des Network Computers mitzuwirken.

Joe Gillach, Chief Operating Officer der neuen Gesellschaft, hatte bei Oracle die Position des Vice-President of Product-Marketing bei New Media inne. Aus derselben Abteilung wechselten auch Mark Moore, zuvor Director Interactive Services, und Senior Director Stuart Reed zu Diba.