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25.04.2006

Ehemaliger CA-Chef gesteht Betrug

Sanjay Kumar bekennt sich schuldig.

Bereits im Jahr 2004 war der Manager von einem New Yorker Bezirksgericht wegen Aktienbetrugs und Justizbehinderung in insgesamt zehn Punkten angeklagt worden. Der Staatsanwaltschaft zufolge hatte CA in den Geschäftsjahren 2000 und 2001 teilweise mit "35-Tage-Monaten" gearbeitet. Die Verantwortlichen verlängerten auf diese Weise Berichtszeiträume künstlich, um noch nicht abgeschlossene Lizenzverträge im Quartal verbuchen zu können. Insgesamt seien dabei Umsätze in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar falsch gebucht worden.

Neben Kumar, der zuvor stets alle Vorwürfe zurückgewiesen hatte, erklärte sich auch der ehemalige Vertriebschef Stephen Richards für schuldig. Die Anklage gegen die beiden Manager war möglich geworden, nachdem der ehemalige Chefsyndikus von CA, Steven Woghin, ein Geständnis abgelegt hatte.

Gleichzeitig hatte sich das Unternehmen bereit erklärt, 225 Millionen Dol- lar in einen Fonds für geschädigte Aktionäre einzuzahlen und für rund zwei Jahre einen unabhängigen Finanzprüfer zu ernennen. Im Gegenzug setzten das US-Justizministerium und die Börsenaufsichtsbehörde SEC die strafrechtliche Verfolgung für zunächst 18 Monate aus. (wh)