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07.03.1980 - 

Ausschuß entwickelt Arbeitskreis entwickelt Ad-hoc-Gruppe entwickelt Prüfeinrichtung:

Eigendiagnose im DFÜ-Leistungspaket der Post

BONN (to) - Die wichtigsten Postbestimmungen zum Thema Netzwerkdiagnose-Einrichtungen stellte Günter Schmidt im folgenden für die COMPUTERWOCHE zusammen. Schmidt ist im Bundespostministerium für die Leitungsvermittlung innerhalb des Datex-Dienstes für das Post- and Fernmeldewesen zuständig.

Um alle "Post-Probleme" zum Nutzen der DFÜ-Anwender möglichst schnell in den Griff zu bekommen und der Leistungsangebot der Deutschen Bundespost den Forderungen des Marktes anpassen zu können, hat die Deutsche Bundespost den "Ausschuß für Fragen der Datenfernverarbeitung beim Fernmeldetechnischen Zentralamt" ins Leben gerufen. In diesem Ausschuß sind unter dem Gesichtspunkt typischer Datenverarbeitungs-Anwendungsgebiete ausgewählte Verbände der Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung vertreten. Es wurde dort ein Arbeitskreis gebildet, der zur schnellen Bearbeitung anstehender Fragen wieder Ad-hoc-Gruppen einsetzt. Eine der Ad-hoc-Gruppen beschäftigt sich speziell mit dem Thema "Eigendiagnose".

Hier besteht eine klare Abgrenzung der Diagnosemöglichkeiten und Tätigkeiten an der standardisierten Anwenderschnittstelle. Die eindeutige Feststellung, ob ein Fehler auf die private Datenendeinrichtung zurückzuführen oder im Bereich des Netzes der Deutschen Bundespost zu suchen ist, gilt als Grundvoraussetzung der Diagnoseverfahren. Die Deutsche Bundespost ist gleichzeitig dabei, mit dem weiteren Ausbau der Lineswitching-Systeme Telex (Teletex ab 1981) und Datex-L - welche zur Zeit durch gute Anschlußzuwachszahlen auffallen- ein Netzmanagement zu konzipieren.

Dieses Netzmanagement erlaubt die automatisierte Prüfung aller Übertragungs- abschnitte im Netz der Deutschen Bundespost bis zur Anwenderschnittstelle.

Als weitere Maßnahme ist noch die Einführung der Anwenderschnittstellen gemäß der CCITT-Empfehlungen X.20, X.21 und X.22 zu nennen, wie sie von der Line-switching-Vermittlungstechnik der Deutschen Bundespost ab Ende 1980 zur Verfügung gestellt werden. Teletex- und Datenendgeräte mit diesen relativ einfachen Schnittstellen werden vom Netz der Deutschen Bundespost mit Betriebssignalen beliefert, die zum Beispiel Auskunft über - den Verbindungsauf- und -abbau geben. Der Anwender sollte alle diese vorgenannten Möglichkeiten bei der Wahl seiner Datenendgeräte mitberücksichtigen.

In der vorstehend erwähnten Ad-hoc-Gruppe wird als weitere Eigen-diagnosemöglichkeit in Absprache mit der Deutschen Bundespost eine Prüfeinrichtung konzipiert, die dann in die Schnittstelle zwischen Datenendeinrichtung der Deutschen Bundespost eingebaut wird. Dieses Gerät soll sowohl als Prüfeinrichtung vom Datenendgerät des Anwenders als auch vom Netzmanagement der Deutschen Bundespost zu Diagnosezwecken angesteuert werden können. In einem zweiten Step könnte der Prüfzusatz in die posteigene Datenübertragungseinrichtung integriert werden.