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21.01.1983

Ein Datenbanksystem für kleinere Anwendungen entwickelte Micropro, ein Softwarehaus für Mikrocomputer. Das System "Infostar" arbeitet mit Menüs in der jeweiligen Benutzersprache. Bisher wird, so teilt die Burson-Marstaller GmbH aus Frankfurt mit, eine e

Ein Datenbanksystem für kleinere Anwendungen entwickelte Micropro, ein Softwarehaus für Mikrocomputer. Das System "Infostar" arbeitet mit Menüs in der jeweiligen Benutzersprache. Bisher wird, so teilt die Burson-Marstaller GmbH aus Frankfurt mit, eine englische Version angeboten. Eine deutsche und eine französische Fassung sind in Arbeit. Das Programm kann mit anderen Produkten von Micropro, so zum Beispiel dem Textverarbeitungssystem Wordstar, kombiniert werden.

Die Daten von über 9000 US-Unternehmen bietet die I. P. Sharp in Form einer neuen Datenbank an. Für zwei bis fünf Jahre sind 150 Einzelinformationen je Unternehmen gespeichert. Darunter sind sowohl beschreibende Infos als auch Finanzinformationen (Besitzverhältnisse, Gehälter der Direktoren) zu finden. "Disclosure", so der Name der Datenbank, bietet zudem auch Welthandels- und Verschuldungsdaten einzelner Länder zum Abschätzen von Kreditvergaberisiken an. Die kanadische I. P. Sharp Associates hat in ihrem Online-Computer-Service rund 100 öffentliche numerische Datenbanken mit gut 35 Millionen Zeitreihen aus den Bereichen Wirtschaft, Finanzen, Luftfahrt und Energie im Angebot.

Das Fremdenverkehrs-Abrechnungs-System Kifas 9000 für Kurverwaltungen, Gemeinden mit Kurbetrieben und Kurbetriebsgesellschaften bietet die Kienzle Apparate GmbH aus VS-Villingen jetzt an. Das Paket unterstützt bei der Bearbeitung von Zimmervermittlungen über Fremdenverkehrsbeitragsrechnungen bis hin zur Verwaltung der Jahreskurkarten. Es besitzt Schnittstellen zur FiBu und zu dem Paket Disko für Kommunalverwaltungen und zu RZ-Verfahren der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB). Der Einsatz des mandantenfähigen Programmes ist in allen Bundesländern möglich.

Das Standard-Anwendungspaket LFS zur Lagersteuerung für das Nixdorf System 8850 gab kürzlich das Softwarehaus Klumpp GmbH aus Stuttgart frei. Das modulare Paket eignet sich für Handel und Industrie. Neben der chaotischen Lagerverwaltung bearbeitet das System Ein- und Auslagerungen. Der Leistungsumfang deckt nach Angaben des Stuttgarter Hauses die Steuerung des Warenflusses vom Wareneingang bis hin zur Kommissionierung ab. Eine Bestandsführung auf Lagerbehälter-Ebene und auf Artikelebene mit permanenter Inventur ist mit enthalten. Der Einmalbetrag für die Nutzung des Paketes liegt je nach Umfang zwischen 50 000 und 75 000 Mark.

Ein Vertriebsabkommen unterzeichneten die Vector Software Datenverarbeitung GesmbH aus Wien und das Softwarehaus Magnus aus Lauingen. Danach hat Vector das Alleinvertriebsrecht für die Magnus-Programme in den Anwendungen Buchhaltung, Einzel- und Großhandel sowie Hotellerie und Gastronomie erworben. Als Vertriebsregion ist der oberösterreichische Raum festgelegt. Die Pakete sind für den Einsatz auf IBM S/23 beziehungsweise den Kassensystemen der Serie 5260 entwickelt worden.

Software für kommerzielle Aufgaben auf 32-Bit-Rechnern präsentiert die Datanorm GmbH aus Freiburg im Breisgau mit ihrem Scout-Konzept. Das erste Paket, das aus dieser Serie jetzt freigegeben wurde ist das FiBu-Programm. Das modular aufgebaute Paket eignet sich sowohl für finanzwirtschaftliche Planungs- und Statistikaufgaben als auch für Bilanzrechnung. Nach Angaben der Datanorm sei es mit der Software auch möglich, die Konzernrechnungslegung multinationaler Unternehmensgruppen zu bearbeiten. Das Programm ist dialogorientiert. Es wurde in Cobol geschrieben.

Die Konvertierung des technischen Analysepaketes MSC/Nastran für den Einsatz auf dem Array-Prozessor FPS-164 der Floating Point Systems ist jetzt von dem Unternehmen mit dem Nastran-Hersteller MacNeal-Schwendler Corporation vereinbart worden. Dies gibt die Floating Point Systems GmbH aus Haar bei München bekannt. Die komplette Umstellung soll bis September 1983 abgeschlossen sein. Die Unternehmen versprechen sich davon, hochkomplexe und extrem umfangreiche technische Probleme in Verbindung mit Mini- und Großkomputern (als Hostrechner) schneller und in kürzerer Zeit lösen zu können. Der FPS-164 ist ein 64-Bit-Arithmetik-Prozessor, der mit verschiedenen Rechner gekoppelt werden kann.

Den Vertrieb von MTF-Stahlhandelspaketen übernahm das Münchner Softwarehaus S.O.P. Scheuchl und Partner GmbH. Die Software der MTF Datentechnik AG aus Olten in der Schweiz eignet sich für den Einsatz auf IBM /3-15, IBM /34 und /38. Abgedeckt sind Anwendungen im Bereich des Stahlhandels der Betoneisenbiegerei und des Bau- und Installationszubehörhandels. Die S.O.P. GmbH wird in bezug auf das Marketing von der Beratungs- und Vertriebsgesellschaft BDS mbH aus Düsseldorf unterstützt.

Neuigkeiten bei der Indexverwaltung im Datacom/DB-Release 7.3 meldete die Applied Data Research GmbH (ADR) aus Düsseldorf. Das Datenbank-Managementsystem (DBMS) für IBM-Rechner arbeitet in dieser Ausfertigung mit einem relationalen Index-System (RIS). RIS verwaltet den freien Index-Bereich dynamisch ohne dabei auf Techniken wie "bit maps" oder block chains zurückzugreifen. Die Kosten für eine Dauerlizenz betragen etwa 190000 Mark für eine OS-Umgebung, 160000 für eine DOS-Umgebung und 120000 Mark für verschiedene andere Betriebssysteme der IBM-Serien 4300 und /370. Auch Mietmöglichkeiten sind gegeben.