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16.01.1981 - 

BVB wertet Produktionszahlen für erstes Halbjahr 1980 aus:

Ein Drittel der Datentechnik aus dem Inland

BAD HOMBURG (gr) - Mit 31,8 Prozent weniger als ein Drittel des Inlandsangebotes im Bereich Datentechnik stammte im ersten Halbjahr 1980 aus inländischer Produktion. Ihren Anteil am gesamten Inlandsangebot der Büromaschinen-Branche steigerte die Datentechnik nach einer Untersuchung des Bundesverbandes der Vertriebsunternehmen für Büroorganisation e.V., Bad Homburg, während der ersten sechs Monate 1980 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,4 Prozent auf 77,8 Prozent. Unter den Importländern liegt die USA an erster Stelle. Sie beteiligte sich am Inlandsangebot von Büromaschinen und Datentechnik mit 24,4 Prozent.

Die Datentechnik konnte nach den Berechnungen des Bundesverbandes, die auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes beruhen, ihr Inlandsangebot im ersten Halbjahr 1980 um nominal 4,7 Prozent auf rund 3,219 Milliarden Mark erhöhen. Unter Berücksichtigung des Preisverfalls bei Hardware sei von einem realen Wachstum von rund neun Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 1979 auszugehen. Die Produktion stieg um 10,l Prozent, die Einfuhr erhöhte sich im Berichtszeitraum um 15,7 Prozent auf 2,197 Milliarden Mark. Ihr Anteil am Inlandsangebot liegt damit nach Angaben des Bundesverbandes im Bereich Datentechnik bei 68,2 Prozent. Auf dem Büromaschinenmarkt erreichen ausländische Hersteller einen Anteil von 79,2 Prozent.

Japan auf Platz vier

Unter den ausländischen Herstellern, die den bundesdeutschen Markt mit Büromaschinen und Geraten der Datentechnik beliefern, rangieren US-Unternehmen auf Platz eins. Im ersten Halbjahr 1980 steigerten sie ihr Angebot auf dem Inlandsmarkt gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres um 33,2 Prozent auf 1,087 Milliarden Mark. Die Expansion japanischer Anbieter fällt den Zahlen des Vertriebsunternehmen-Verbandes nach winzig aus. Sie erhöhten ihr Angebot um 2,7 Prozent auf 288,359 Millionen Mark. Auf das Herkunftsland Japan entfallen damit 6,9 Prozent des Inlandsangebotes.

Hinter Großbritannien, dessen Lieferanteil um sechs Prozent auf 443,7 Millionen Mark oder 10,7 Prozent der Inlandsversorgung zurückging, und Frankreich, das zu 8,6 Prozent am Inlandsangebot beteiligt war, rangiert Japan damit auf Platz vier der Herkunftsländer.