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15.10.1993

Ein eindeutig obszoenes Angebot erhielt ein McDonalds-Kunde in Scottsdale, Arizona, beim Bezahlen seiner Rechnung.

Dass das Angebot nicht von der Verkaeuferin kam, sondern von der programmierbaren Kasse auf der Quittung ausgedruckt wurde, erboste den Mann offensichtlich derart, dass er vom Geschaeftsfuehrer des Fast-food-Restaurants 1000 Dollar verlangte. Der Geschaeftsmann ging scheinbar auf die Forderung ein, liess den Erpresser aber bei der Gelduebergabe verhaften. Ausgeloest hatte den Vorfall ein veraergerter Mitarbeiter mit Programmiererfahrung, der die Registrierkasse mit dem obszoenen Text gefuettert hatte, dessen Inhalt der Redaktion leider nicht bekannt ist.True-Blue-Fans wussten es schon immer. Ihr Hersteller gehoerte mit dem SAA-Konzept zur technischen Avantgarde der Branche. "Wir waren mit unserer Client-Server-Architektur einfach zehn Jahre zu frueh dran", bedauert Peter Kirn, Direktor fuer Anwendungsentwicklung und Architekturen bei IBM Deutschland, die Fehlinterpretationen des Konzepts in der Oeffentlichkeit.Der roemische Liebesgott Amor muss sich jetzt offensichtlich auch den Zeichen der Zeit anpassen: Mit Hilfe des Braunschweiger Unternehmens Michael Kutscher Software verschiesst Amor kuenftig seine Pfeile mit dem PC-Paket "Der elektronische Flirtkurs". Die rund 25 Mark teure Applikation soll die zwischenmenschlichen Beziehungen intensivieren. Zielgruppe des Pakets sind Personen, die ihre Flirtfaehigkeiten verbessern und Schuechternheit abbauen wollen.Was Bill Gates kann, schafft Next-CEO Steven Jobs auch. Der Next-Chef ordnete "Next-step" kurzerhand in die Familie der Unix-Derivate ein und erlaeuterte, in nicht allzuferner Zukunft werde Nextstep die Markfuehrerschaft uebernommen haben - zumindet im kommerziellen Unix-Desktop-Bereich. Nextstep sei ueberhaupt das einzige Unix-Produkt, das eine Chance habe, mit Microsofts Windows(NT) in den Wettstreit zu treten. Andere Versionen liessen sich schlichtweg nicht voneinader unterscheiden und seien dadurch zum Aussterben verurteilt.Noch mehr als vor Bill Gates fuerchten sich die grossen PC-Software-Anbieter offenbar vor dem Programmklau. Jedenfalls antwortete Ed Gillis, Chief Financial Officer von Lotus, auf die Frage nach dem gefaehrlichsten Mitbewerber des 1-2-3-Anbieters: "Unser Konkurrent Nummer 1 ist die Piraterei - dicht gefolgt von Microsoft."