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14.02.1997 - 

Mit Informix-Datablade-Technik

Ein Kolibri will Altavista und Yahoo Konkurrenz machen

Iosys hat große Pläne mit seiner Suchmaschine, die unter dem Namen "Kolibri" bereits seit geraumer Zeit den deutschsprachigen Raum bedient. Geschäftsführer und Kolibri-Entwickler Hannes Bauer setzt vor allem auf das schnelle Antwortverhalten seines Systems. Ein speziell darauf zugeschnittener Web-Server wurde bis Februar in der Ismaninger Informix-Zentrale aufgebaut und befindet sich mittlerweile im Einsatz. Ein bereits installiertes Datablade ermöglicht bereits Bildsuche nach Bildinhalten, weitere Funktionen sollen sukzessive integriert werden. Erklärtes Ziel von Bauer ist es, in wenigen Monaten Altavista, Yahoo und anderen Suchdiensten Konkurrenz zu machen.

Die Datablades erlauben es laut Informix, bei der dem Kolibri zugrundeliegenden Universal-Server-Datenbank jede Art von Informationen über selbstdefinierte Datentypen direkt in die Datenbank zu integrieren und zu verarbeiten. Jedes Datablade beinhaltet alle nötigen Funktionen, um einen neuen Datentyp - etwa HTML, Video oder Grafiken - wie einen herkömmlichen numerischen oder alphanumerischen Datentyp handhaben zu können. Dazu zählen das Vergleichen, Speichern, Abfragen und Selektieren der Daten und auch die Datenbankzugriffsmethoden. Die neue Technologie ermöglicht somit die Verwaltung multimedialer Daten und war für Bauer der entscheidende Faktor, mit Informix zu kooperieren.

Als besonderen Leckerbissen ermöglicht der Kolibri seit neuestem auch eine Suche im Online-Archiv der COMPUTERWOCHE. Dabei spielt es für den Anwender keine Rolle, ob er über die Homepage der Suchmaschine oder die der CW (www.cowo.de) zugreift.

Neben der Kolibri-Suchmaschine bietet die Firma Iosys auch noch verwandte Dienstleistungen an. Kunden, die keine eigenen Web-Server betreiben möchten, können ihre Dokumente auch direkt in der Datenbank einlagern. Unter dem Namen "Kolibri Worx" gibt es die Suchmaschine auch in einer Intranet-Version, bei der die Daten ebenfalls auf externen Hochleistungsrechnern in München und Essen untergebracht werden, so daß Anwender keinen eigenen Web-Server betreiben müssen. "Kolibri Marx" schließlich nennt sich eine Dienstleistung, die gegen eine Gebühr von 20 Mark pro Monat regelmäßig über aktuelle Änderungen auf 50 vom Abonnenten ausgewählten URLs informiert.