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24.06.1983 - 

Computer speichert Schiffahrtswege der Bundesrepublik:

Ein Mini-Bett für "Vater Rhein"

KARLSRUHE Strömungsverhältnisse und ihren Einfluß auf die Schiffahrtswege wertet die Bundesanstalt für Wasserbau mit Hilfe eines Computers vom Typ 7.561 der Siemens AG aus. Ein zweiter Ansatzpunkt für ihre rechnergestützten Modellversuche im nachgebauten Mini-Flußbett besteht in der Erforschung von Hochwasserauswirkungen.

Die Arbeit der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung bei der Karlsruher Bundesanstalt für Wasserbau dient vor allem der Binnenschiffahrt. In ihren Modellversuchsanstalten sind einige Flußabschnitte maßstabsgetreu nachgebildet. So lassen sich beispielsweise das Binger Loch, ein Schleusenvorhafen von Heidelberg oder Schleusenanlagen am Main simulieren.

Um für die Schiffe ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, müssen die Fahrrinnen genau bekannt sein und ihre Veränderungen durch Störungen oder andere Einwirkungen ständig registriert werden. Daher finden regelmäßige Gewässervermessungen durch Spezialschiffe statt.

Ihre Ergebnisse wertet das Siemens-System 7.561 in der Datenverarbeitungszentrale der Bundesanstalt in Karlsruhe aus. Sie bilden die Grundlage von neuen Tiefenplänen sowie Längs- und Querprofilzeichnungen mit zusätzlichen Angaben zur Beschaffenheit der Fahrrinne. Von diesen Meßergebnissen hängt es auch ab, wo und in welchem Umfang Arbeiten an den Flußbetten auszuführen sind.

Mit diesen Aufgaben ist der Rechner jedoch noch nicht ausgelastet. Es erledigt ferner die gesamte Abrechnung der Schiffahrtsabgaben für die Benutzung der Bundeswasserstraßen. Ferner gehören statistische Ermittlungen, wie die durchschnittliche Belastung der einzelnen Schiffahrtswege, zu seinen Aufgaben.

Informationen: Siemens AG, Zentralstelle für Information, Postfach 103, 8000 München 1, Tel.: 089/23 41.