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29.09.1978

Ein RZ-Rat an den DV-Neuling

Computer haben auch Fehler. Den großen und kleinen ist der eine gemein: Sie brauchen Bedienungspersonal. In der Vergangenheit sind die Personalkosten die schnellsten Treppensteiger gewesen. Dies wird sich kaum ändern. Auch die kleinste Anlage will bedient sein. Aber nicht nur das handling und damit die quantitative Arbeitsleistung will bezahlt sein. Der Gesetzgeber beschert uns in immer kürzeren Abständen neue Gesetze und Änderungen vorhandener. Dies gilt nicht nur für die Steuergesetzgebung. Noch liest der Computer keine Zeitung. Soll er bei den Ergebnissen und Auswertungen gesetzliche Änderungen und Auflagen berücksichtigen, muß der Bediener sie ihm übermitteln.

Der Full-Service des Rechenzentrums berücksichtigt selbstverständlich auch diese Dinge.

Die Achilles-Ferse des Service-Rechenzentrums war bisher die Bewältigung zeitkritischer Arbeiten. Bei der Tagesfaktura, bei der Fertigungssteuerung und anderen, zeitkritischen Problemen war das Rechenzentrum in der Vergangenheit häufig überfordert. Heute bieten die Service-Rechenzentren für Teilgebiete der Verwaltung selbst kleine Aggregate an, die dem Unternehmer im eigenen Haus die Bewältigung der zeitkritischen Arbeiten erlauben, während die festterminierten Arbeiten stapelweise im Service-Rechenzentrum kostengünstig abgearbeitet werden.

Fazit: Die Datenverarbeitung, außer Haus und die eigene Anlage schließen einander nicht aus. Die betriebswirtschaftliche Kalkulation sollte ausschlage gebend sein. Der Rationalität auf diesem Wege wäre schon damit gedient, wenn der Newcomer vor dem Abschluß eines Kauf- oder Mietvertrages ein Gegenangebot vom Service-Rechenzentrum einholt.

*Peter Lange-Hellwig ist Geschäftsführer im Verband Deutscher Rechenzentren (VDRZ) Georgswall 12, 3 Hannover