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07.09.1990

Ein SAP-Modul kommt selten allein

Es wäre eine besonders hinterhältige Ironie des Schicksals, wenn die von der Softwarekrise geschüttelten /370-Anwender (Trauerwein sagt nur: Anwendungsstau) nun auch noch Opfer von Verleumdungskampagnen gegen SAP würden. Es darf festgestellt werden, daß

mit den SAP-Modulen Werkzeuge zur Verfügung stehen, Unternehmen anwendungsmäßig gleichzuschalten. Das war und ist Ziel jeder DV-Organisation. Im Mainframe-Bereich wurde es, was die Hardware betrifft, annähernd erreicht. Was ein DV-kundiges Topmanagement ist, das fühlt sich ohne IBM hoffnungslos unterversichert. Es bleibt die Hoffnung, daß sich auch die restlichen Anwenderfirmen dem Armonker Pakt anschließen werden. Für diejenigen, die nicht Golf spielen: Wer einen IBM-Oberen persönlich kennt, darf sich als DV-kundig ausgeben. Bei der Standardsoftware, sprich: SAP, sind wir leider noch nicht soweit. Es soll immer noch Leute geben, die SAP für eine verunglückte Abkürzung halten - richtig müßte es wohl SAA heißen. Ganz daneben liegen die Naivlinge nicht; die SAP-Manager legen jedoch Wert auf die Feststellung, unabhängig von Siemens zu sein. Das darf man ihnen unbesehen abnehmen. Erfreuliche Wirklichkeit ist, daß die Anwenderfirmen abhängig von SAP-Software sein dürfen. Im Wettbewerb haben sie - und das beruhigt ungemein - dadurch keine nennenswerten Vorteile.