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25.03.1994

Ein Spielraum fuer die Selbst- organisation

W orum geht es eigentlich bei Groupware, worum es bei Themen wie Client-Server, mobile Kommunikation, Multimedia etc. nicht ginge? Kosten-Nutzen-Aspekte, Dezentralisierung, neue Rechnerarchitekturen, Medienvielfalt, heterogene Netzwerke, flachere Hierarchien etc.?

Um all das geht es bei Groupware auch, denn sie nutzt das ganze Potential der Informationstechnologie, obwohl sie ganz unspektakulaer als PC-Software daher kommt. Groupware kann intelligente Plattformen der Zusammenarbeit entwickeln, setzt aber ein Hoechstmass an Kooperationsbereitschaft und -faehigkeit voraus, mit anderen Worten: Eigenverantwortlichkeit bei gleichzeitiger Teamorientierung. Die Idee hinter Groupware ist, elektronische Werkzeuge bereitzustellen, die das Potential erschliessen, das aus der Interaktion von Menschen resultieren kann. Groupware richtet sich auf die Synergie, die aus gemeinsamem Arbeiten entsteht. Nicht die Unter- stuetzung des Beitrags eines einzelnen zum gemeinsamen Ergebnis ist das primaere Ziel von Groupware, sondern die Hilfestellung fuer die Gruppe als ganze.

Die Technik stellt also hohe Ansprueche - indes weniger an den Skill der Groupware-User als an deren Willen zur Veraenderung innerhalb sorgfaeltig durchdachter Konzepte zur Veraenderung.

Das Team, sei es als quasiformelle Arbeitsgruppe, sei es als Ad- hoc-Mannschaft, hat seit Auftauchen des Begriffs Lean Management einen neuen Stellenwert bekommen: interdisziplinaer und auf Innovation zielend, soll es durch die akkumulierte Performance seiner geschickt zusammengestellten Mitglieder den wettbewerbsentscheidenden Wandlungsprozess tragen und vorantreiben.

Auf welche Infrastruktur koennen solche Gruppen zurueckgreifen? Unter welchen Voraussetzungen kann Groupware tatsaechlich auch zur Teamware werden?

Wenn klar ist,

- dass politische Barrieren gegen Groupware gefallen sind,

- welche Prozesse und Strukturen generell zu verbessern sind,

- welche dieser Kommunikations- und Informationsstroeme Groupware unterstuetzen kann,

- welche Formen kooperativer Arbeitsprozesse bereits implementiert sind,

- welche Bereiche und Aufgaben sich gut fuer die Pilotphase der Implementierung eignen.

Aber diese strategischen Aussagen sollten nicht darueber hinwegtaeuschen, dass Groupware primaer ein menschliches und kein technisches Problem ist