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17.09.2004 - 

Output-Management als wesentliche Aufgabe der Rezentralisierung

Ein zentraler Druck-Server spart bares Geld

MÜNCHEN (CW) - Als IT-Dienstleister der bayerischen Sparkassen hat die Münchner IZB Soft GmbH ein groß angelegtes Rezentralisierungsprojekt gestartet. Dadurch sollen sich 20 Millionen Euro im Jahr sparen lassen.

Die Gesamtkosten der IT-Nutzung sind in den bayerischen 82 Sparkassen über die vergangenen Jahre stetig gestiegen. Deshalb suchte die IZB einen Weg, die Kosten zu senken, ohne die IT-Versorgungsqualität zu beschneiden. Wie RoI-Betrachtungen nachwiesen, ließen sich durch eine Rezentralisierung der Systeme Kosten in Höhe von etwa 20 Millionen Euro im Jahr sparen. So stand für IZB-Soft-Geschäftsführer Michael Weigoldt fest: "Unsere dezentralen Systeme werden abgelöst."

Die neue Umgebung stellt die bisher dezentralen Serverdienste einschließlich aller PC-basierenden Windows- und Webanwendungen in einem integrierten Applikationsportal bereit. Nach der erfolgreichen Pilotierung bei vier bayerischen Sparkassen startete im Frühjahr 2004 der Rollout für 78 weitere Institute.

Einzubinden war auch eine fünfstellige Anzahl unterschiedlicher Drucker in den 3500 Filialen der Sparkassen. "Aus technischer Sicht ist das Erzeugen eines Ausdrucks innerhalb des Terminal-Servers ein kritischer Prozess", so Clemens Panitz, der in Diensten des Beratungsunternehmens Master Bit GmbH stehende Leiter des Teilprojekts "Printplattform". Die neue Druckerumgebung setzt sich aus etwa 30 via Load Balancing geclusterten Windows-2003-Printservern zusammen, die in zwei Hochsicherheits-Rechenzentren implementiert sind.

Um Trainingsaufwand zu sparen, sollten die Anwendungsoberflächen bei der Zentraliserung erhalten bleiben. Deshalb ließ IZB Soft vom Berliner Output-Management-Spezialisten Thinprint GmbH ein Tool zur Migration der spezifischen Druckereinstellungen jedes einzelnen Clients entwickeln. (qua)