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03.11.2006

Eine Festplatte, die automatisch verschlüsselt

Ab Anfang kommenden Jahres will Seagate Technology erstmals in größerem Maßstab eine Festplatte verkaufen, die alle gespeicherten Inhalte automatisch verschlüsselt. Das meldet unsere Schwesterpublikation "Computerwoche".

Die "Momentus 5400 FDE.2" (Full Disk Encryption 2) enthält dazu einen speziellen Krypto-Prozessor. Ohne Authentifizierung ist es unmöglich, Daten von dieser Platte zu lesen oder einen PC damit zu starten. Das Laufwerk ist mit seiner Baugröße von 2,5 Zoll speziell für Notebooks gedacht. Als Kapazitäten sollen 80, 120 sowie 160 GB zur Auswahl stehen.

Seagate erwartet, dass Notebook-Hersteller über ein vom Nutzer zu vergebendes Passwort hinaus andere Authentifizierungsmöglichkeiten für die neue Platte anbieten werden, beispielsweise Smartcard- oder Fingerabdruckleser. Bislang hat allerdings noch kein PC-Hersteller offiziell seine Unterstützung für die "Drivetrust"-Technik angekündigt. Seagate arbeitet nach eigenen Angaben auch mit Softwarefirmen zusammen, um Drivetrust mit unternehmensweiten Sicherheitslösungen zu integrieren.

Seagate hatte mit der "Momentus 5400 FDE" im Juni vergangenen Jahres bereits einen ersten Versuch mit hardwarebasierender Verschlüsselung gestartet; dieser fand aber - trotz häufiger Meldungen über Datenverluste durch gestohlene oder verlorene Notebooks - kaum Akzeptanz im Markt. Das Nachfolgemodell verwendet nun schnellere AES-Verschlüsselung mit 128 Bit Schlüssellänge und eine schnellere S-ATA-Schnittstelle. Seagate will Drivetrust zu einem späteren Zeitpunkt auch für seine Desktop- und Storage-Array-Platten einführen. Alexander Roth