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13.04.1984

Eine Messe ohne Highlights

Zum wievielten Male eigentlich versucht die Computerbranche, die Tatsache, daß der Erfolg einer Monstershow wie CeBIT in Hannover schwer zu kontrollieren ist, mit dem Hinweis zu kaschieren, daß das Niveau der Besucher gestiegen sei?

Lauter DV-Heilige müßten demnach an den acht Messetagen durch die CeBIT-Hallen gewandelt sein, kritisch, anspruchsvolle Interessenten, die nur noch den letzten Kick vor der Entscheidung brauchten.

So war es gewißlich nicht. Da hat erstens der Anteil der jugendlichen Spielcomputerfans am Hannover-Publikum stark zugenommen - was so nachteilig nicht sein muß. Gerade die Commodore-, Apple- und Tandy-Jünger repräsentieren eine neue Anwendergeneration.

Da blieb aber auch, zweitens, Ratlosigkeit zurück, etwa bei DV-unerfahrenen Mittelständlern und Freiberuflern. Crux für die CeBIT-Besucher: Viel Bluff auf seiten der Anbieter, wenig Handfestes - eine Messe ohne Highlights.

Was auffiel: Speicherschreibmaschinen sind "in" (36 Aussteller) computergesteuerte Konstruktion (Stichwort "CAD/CAM") gehört mittlerweile zum Standardrepertoire der Branche (an die 100 Exponate).

Und die IBM stellte eine abgemagerte /36-Version vor. Aber die dürfte sehr schnell durch einem "großen PC" obsolet werden, über dessen unmittelbar bevorstehende Ankündigung in Fachkreisen gemunkelt wird.