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28.08.1987

Eine Reihe von KI-Produkten für den Apple-Rechner "Macintosh" wurde anläßlich einer Konferenz über "Künstliche Intelligenz" vorgestellt, die kürzlich in SeattleWashington stattfand. In der Mehrzahl handelt es sich um Programmentwicklungs-Umgebungen wie d

Eine Reihe von KI-Produkten für den Apple-Rechner "Macintosh" wurde anläßlich einer Konferenz über "Künstliche Intelligenz" vorgestellt, die kürzlich in Seattle/Washington stattfand. In der Mehrzahl handelt es sich um Programmentwicklungs-Umgebungen wie das "Experprofessional AI Development System" von Expertelligence, Santa Barbara/Kalifornien, und "Smalltalk-80" von Parcplace Systems aus dem ebenfalls kalifornischen Palo Alto.

Zwei KI-Tools für japanischsprachige Anwendungen hat die IBM Japan Ltd. angekündigt. "Expert System Environment/MVS" und Expert System Environment/VM" sollen die Entwicklung von Inferenzsystemen erleichtern; die Software-Werkzeuge könnten also nach Ansicht von Branchenkennern in Tokio die Antwort der IBM auf die neue "E-Shell"-Software von Fujitsu darstellen. Mit einer Marktfreigabe ist im November zu rechnen; nach Herstellerangaben sind für einen späteren Termin auch PC- und Midrange-Versionen geplant.

Für eine Implementierung auf dem Parallelprozessor "Butterfly" ausgelegt ist ein neuer Lisp-Compiler der BBN Advanced Computers Inc., Cambridge/Massachusetts. Butterfly Lisp" unterstützt die beiden Lisp-Dialekte "Scheme" und "Common Lisp" sowohl im Interpreter- als auch im Compiler-Modus. Mit Hilfe einer "Future" genannten Funktion erzeugt ein Software-Entwickler nach Angaben des Herstellers Parallelcodes auf die gleiche Weise, wie er mit einem konventionellen Lisp-Programm arbeiten würde. Bis zu 256 verbundene Prozessoren gleichzeitig könne das Produkt ansprechen. Außerdem sei es in der Lage, Performance-Analysen durchzuführen. Voraussichtlich im September wird "Butterfly Lisp" in die Betatest-Phase gehen.

Tools für die Entwicklung von Expertensystemen wollen künftig die beiden US-Anbieter Data General Corp. und Gold Hill Computers Inc. gemeinsam entwickeln. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben die beiden Unternehmen bereits unterzeichnet. Die Expertensysteme werden auf einem IBM PC oder kompatiblen Rechner entwickelt. Als Programmiersprache findet "Golden Common Lisp" von Gold Hill Verwendung. Zum Einsatz kommen muß ferner das Netzwerkschema "Personal Computer Integration" (PCI) von Data General. Die Systeme sollen auf IBM-Rechnern sowie auf dem Minicomputer "Eclipse MV" von Data General laufen. Aus den Expertensystem-Anwendungen heraus sind Zugriffsmöglichkeiten auf Mainframe-Datenbanken geplant.

Die Softwareversion 3.0 für ihre Computersysteme Explorer, Explorer LX und Explorer II hat die Texas Instruments Deutschland GmbH (TI), Freising, jetzt angekündigt. Erweitert wurden die Entwicklungsumgebung und die Integrationsfähigkeit in vorhandene Installationen; neu sind unter anderem Schnittstellen zu SNA und DECNet sowie die Unterstützung von Subnetzwerken. Nach eigenen Angaben will TI ab sofort ihre Explorer-Systeme mit der neuen Softwareversion ausliefern. Der Quellcode ist dabei ohne Aufpreis im Lieferumfang enthalten. Gleichzeitig ist das Release 3.0 auch als Erweiterung für bereits installierte Explorer-Maschinen verfügbar-, Kunden mit einem aktiven Subskriptions-Service erhalten es automatisch.