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26.09.1980 - 

Image von EDV-Hochburg Frankfurt bessert sich:

Eine Stadt für aktive Typen

FRANKFURT (bi) - Wer sich im EDV-Bereich verändern möchte, stößt mit tödlicher Sicherheit auf lukrative Angebote aus Frankfurt. Wer aber auch Chancen in München wittert, wird den noch so lockenden Ruf an den trüben Main geflissentlich überhören und den Einflüsterungen aus der Isarmetropole folgen. Oder auch anderswohin. Das Image Frankfurts nämlich ist miserabel. Das macht es den Stellenanbietern dort noch schwerer, gute Leute an Land zu ziehen.

Natürlich haben andere Branchen in Frankfurt ähnliche Probleme. Dieses und viele Gründe mehr, haben den Frankfurter Oberbürgermeister Walter Wallmann bewogen, sich von Elisabeth Noelle-Neumann, der Chefin des Allensbacher Instituts für Demoskopie, "ein ungeschminktes Bild" seiner verschrieenen Stadt zeichnen zu lassen, um endlich mehr als Retouschen anbringen zu können. Ergebnis: Frankfurt ist gar nicht so schlimm. Und: "Frankfurt zieht gegenwärtig einen aktiven, wirtschaftlich orientierten Typ an, der aber zugleich für bestimmte, meist nicht gerade billige Lebensfreuden Interesse hat."

Ferner sieht Frau Noelle-Neumann eine Chance für Frankfurt sich "glaubhaft als Kulturstadt zu empfehlen". Dies legt die Studie nahe, denn die Befragten assoziierten zu Frankfurt, als es um den Weltvergleich ging, zwar an erster Stelle Chicago (das ja ebenfalls ein schlechtes Image plagt), doch gleich dahinter folgte überraschend Paris. Und durchaus angezogen fühlen sich viele Bundesbürger von Frankfurt, wenn es um Theater, Musik und Kunst geht (zitiert aus einem Bericht der Süddeutschen Zeitung).