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04.10.2005 - 

START/SMART IICS GmbH

Eine Trumpfkarte für zwei Spiele

Die Idee ist simpel und gut: Man nehme einen Chip, wie er heute auf Millionen Krankenkassen-, Geld- und sonstigen Karten klebt. Dieser wird auf eine gewöhnliche Flash-Speicherkarte aufgebracht, die in standardisierte Einschübe passt. Fertig ist ein Produkt, mit dem sich Daten speichern lassen und über das sich zudem PDA-Nutzer gegenüber Systemen authentifizieren können. "Als Berater kriegt man meistens mit, was für Lösungen fehlen", sagt Paschalis Papagrigoriou, der die Nürnberger Firma IICS 1993 als Consultant gegründet und vor zwei Jahren das Produktgeschäft aufgenommen hat.

Das Unternehmen im Überblick

Firmensitz/Gründungsjahr Nürnberg/1993

Marktsegment Sichere Datenkommunikation

Umsatz Rund eine Million Euro

Mitarbeiter 8

Besondere Merkmale Gute Idee/große Nachfrage

Papagrigorious Thema ist die Sicherheit der mobilen Datenkommunikation. Diese sei in der Vergangenheit "zu kurz gekommen", sagt der Manager. Eine Software zur Anmeldung mit Passwort und PIN reiche vielen Unternehmen nicht aus, denn sie sei leicht geknackt. Der Hardware-Token auf der Chipkarte macht den Unterschied. Seit Januar testet IICS nun Halbleiter aus dem Hause Renesas bei Pilotkunden, kommendes Jahr soll das Geschäft anlaufen. Möglich sei der Einsatz auch in Smartphones, wenn der richtige Slot vorhanden ist. Dann könnte das Mobile Banking einen neuen Anlauf nehmen. "Wir sind momentan die einzigen, die diese Karte auf dem Markt haben", sagt Papagrigoriou. Zeit zum Ausruhen bleibt nicht: Angeblich will Panasonic im kommenden Jahr eine vergleichbare Lösung präsentieren. (ajf)