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14.08.1986

Eine Unix-Entwicklungsabteilung will der englische Anbieter ICL demnächst in der Republik Irland eröffnen. Das Unternehmen sieht diesen Schritt als Bestandteil eines internationalen Expansionsplans. Zunächst sollen 25 Mitarbeiter beschäftigt werden, inn

14.08.1986

Eine Unix-Entwicklungsabteilung will der englische Anbieter ICL demnächst in der Republik Irland eröffnen. Das Unternehmen sieht diesen Schritt als Bestandteil eines internationalen Expansionsplans. Zunächst sollen 25 Mitarbeiter beschäftigt werden, innerhalb von drei Jahren ist eine Aufstockung auf 100 Angestellte beabsichtigt. ICL will Applikationssoftware für sechs vertikale Marktbereiche entwickeln: Einzelhandel, Gesundheitswesen, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Produktion und Finanzwesen.

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Mit dem neuen Modell Bull SPS 7/ 70 stellt die Kölner Honeywell Bull AG das erste System dieser Rechnerfamilie für Echtzeit- und technisch-wissenschaftliche Anwendungen vor, das sowohl intern als auch im Rahmen von Bus- und Speicherzugriffen mit einer Wortbreite von 32 Bit arbeitet. Im Hinblick auf die Einsatzbereiche wird neben dem Betriebssystem "Spix", einer Implementierung des Systems Unix V.2 von AT&T, der Echtzeitmonitor "Spart" angeboten. Dieser besitzt laut Hersteller ein Unix-kompatibles File-Management-System.

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Die fehlertolerante Unix-Rechnerfamilie 300XR/500XR hat die kalifornische Parallel Corp. um die beiden Kompaktmodelle 200XR und 400XR erweitert. Die Systeme sind bis maximal 4 beziehungsweise 6 MB ausbaubar und basieren auf dem Motorola-Prozessor 68010 (Modell 200) beziehungsweise 68020 (Modell 400). Die Kompaktausführungen enthalten laut Anbieter die wichtigsten Eigenschaften der größeren Modelle, beispielsweise Ausfallschutz durch redundante Architektur, Datenintegrität durch gespiegelte Plattenpaare, Netztrennung durch doppelte battieriegepufferte Netzteile sowie Wartung durch Selbstdiagnose und Board-Austausch. Auf Wunsch besteht auch Ferndiagnosemöglichkeit. Deutscher Distributor ist die GAI Gesellschaft für angewandte Informatik, Friedrichshafen.

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Version 4.0 ihres C-Compilers hat die Microsoft Corporation, Redmond, angekündigt. Als Verbesserungen gegenüber der Vorgängerversion nennt der Anbieter unter anderem verbesserte Optimierungsfähigkeiten und ein Toolkit für die Softwareentwicklung. Schlüsselkomponente des Produkts ist "Microsoft CodeView", ein neuer windoworientierter Debugger, der dem Programmierer eine Kontrolle über seine Entwicklungsumgebung ermöglicht. Im Compiler ist die "Unix System V C Library" integriert und er unterstützt Herstellerangaben zufolge den angestrebten ANSI-Standard.