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10.12.1999 - 

Routineaufgaben werden zentral erledigt

Eine Verbundlösung hilft den Sparkassen beim Sparen

MÜNCHEN (CW) - Die Sparkassen Bad Honnef, Wermelskirchen, Heiligenhaus, Wiehl und Goch haben beschlossen, ihren DV-Bereich zentral zu organisieren, um die einzelnen Filialen von bankfremden Aufgaben zu entlasten und die Konzentration auf das Kerngeschäft zu ermöglichen. Im Rahmen dieses Outsourcing-Programms entstand die Sparkassen-Dienstezentrum GmbH & Co. KG (SDZ) als Service-Anbieter.

Das SDZ ist dem Verbandsrechenzentrum SIS-West angeschlossen. Neben der Verwaltung des beleggebundenen Zahlungsverkehrs und der Steuerung der zentralen Datenstation gehören auch das gesamte System-Management, die DV-Organisation und der Einkauf von Hard- und Softwarekomponenten zum Aufgabenbereich des Dienstleisters. Dort werden also Aufgaben erledigt, deren zentrale Bearbeitung den einzelnen Sparkassen Personal- und Sachkosten einsparen sollen. Von Bedeutung ist dies besonders im Hinblick auf die fünfte Novelle des Kreditwesengesetzes. Nach dem jüngsten Stand muß der Buchungsschnitt jeweils nach Schalterschluß für alle Tagesumsätze vorgenommen werden. Durch diese Umstellung gerieten die Sparkassen in zeitliche Engpässe, die Kontoauszüge ließen sich oft nicht mehr pünktlich zustellen.

Die Lösung: In den Sparkassenfilialen werden nun alle Belege eingescannt und über Datenleitung an das SDZ weitergegeben. Dort werden sie korrigiert, freigegeben und zum Verbandsrechenzentrum geschickt. Das SDZ wickelt den Druck der Kontoauszüge sowie deren Verpackung und Versand ab.

Zentraler Bestandteil der SDZ-Infrastruktur ist die Datenstation der Kölner Technologiegruppe Plan Org AG. Das System besteht aus der Zentraleinheit und einem Druck-Server. Die Datenstation selbst setzt sich aus einer PC-Workstation, dem Betriebssystem Windows NT 4.0, einem SNA-Server, der Emulationssoftware 3770 Link RJE sowie einer variablen Zahl von Hochleistungsdruckern zusammen. Der Zugriff erfolgt über angehängte Workstations.