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14.08.1987

Einen Cross-Assembler für Motorola-Prozessoren, der auf MS-DOS-Maschinen läuft, stellte die C. Franke Software in Aachen vor. Der Assembler unterstützt laut Anbieter sämtliche derzeit bekannten Prozessor- und Coprozessortypen der 68XXX-Familie und erzeu

Einen Cross-Assembler für Motorola-Prozessoren, der auf MS-DOS-Maschinen läuft, stellte die C. Franke Software in Aachen vor. Der Assembler unterstützt laut Anbieter sämtliche derzeit bekannten Prozessor- und Coprozessortypen der 68XXX-Familie und erzeugt einen relokatiblen Code, der sich mit Hilfe des im Lieferumfang enthaltenen Binders in ausführbaren Code umsetzen läßt.

Die Datenschutz-Programme Clavis und Oculis der Frankfurter IBD Informations- und Beratungsdienste GmbH lassen sich jetzt unter der PC/ MS-DOS-Version 3. 3 direkt von der Festplatte booten. Das Betriebssystem erkennt bis zu vier Partitionen mit jeweils bis zu 32 MB Speicherkapazität; mit Parametern können diese Partitionen nun auf zwei physischen Festplatten geschützt werden. Die Harddisk-Typen kosten 580 (Clavis) und 920 (Oculis) Mark; bei Mehrplatzversionen belaufen sich die Preise auf 690 respektive 1 180 Mark.

Mit Release 4. 2. ist ab sofort die neue Version des Textverarbeitungssystems Wordperfect erhältlich. Wordperfect 4. 2. ist mit zusätzlichen Bausteinen, wie einem Postscript-Treiber für den Apple Laserwriter, ausgestattet. Anwender können mit der aufgefrischten Version Referenzlisten erstellen sowie Dokumente mit Kommentaren versehen und einen Preview am Bildschirm durchführen. Anwender der Version 4. 1. können das neue Release zu einem Update-Preis von 190 Mark über den Fachhandel beziehen. Einsteiger müssen knapp 2000 Mark auf den Tisch legen.

Mindestens drei Add-on-Programme will die Micropro International Corp. zusammen mit den nächsten Wordstar-Versionen auf den US-Markt bringen. Dazu gehören ein Desktop-Presentation-Programm, Showtext genannt, ein Paket mit 20 allgemein gebräuchlichen Formularen (Fill-a-form) sowie Wordstar Star Exchange. Release 3 von Wordstar 2000 Plus soll noch im August ausgeliefert werden, die Version 5 von Wordstar Professional ist für den Spätherbst zu erwarten.

Als Lieferant von Fortran/2 für die IBM-/2-Familie fungiert das britische Unternehmen Austec. Der Compiler nutze voll die Fähigkeiten des neuen Betriebsystems und soll zeitgleich mit OS/2 ausgeliefert werden. Fortran/2 fügt sich in das SAA-Konzept ein, enthält Mainframe-Fähigkeiten und soll bis zu 50 Prozent schneller sein als der für den IBM PC geschriebene Fortran-Compiler.

Mit einer deutschen Benutzeroberfläche liefert Lifetree, München, jetzt das Tabellenkalkulationsprogramm Words & Figures aus. Das Spreadsheet-Paket ist kompatibel zur Version 1A von Lotus 1-2-3 und verfügt über eine integrierte Textverarbeitung und Softwareerweiterungen. Es unterstützt hochauflösende EGA- und Herkules-Grafikkarten. Auch besteht die Möglichkeit, Spreadsheets dynamisch in ein Textdokument zu übernehmen und weiterzuverarbeiten. Words & Figures ist für knapp 450 Mark auf 51/4 and 3?-Zoll-Disketten erhältlich und nicht kopiergeschützt.

Die Liaison ihrer Produkte haben Software Products International Deutschland (SPD und North American Software, beide München, bekanntgegeben. Eine Konvertierungsdiskette soll dem Anwender von Open Access II ermöglichen, die ihm bekannte Tastatur auch in Euroscript wiederzufinden; von beiden Programmen läßt sich gegenseitig auf Daten zugreifen, teilten die Unternehmen mit.

Eine Maus für die IBM-Systeme /2 bietet jetzt die Schweizer Logitech SA, Romanel/Morges, an. Das auf einem optomechanischen Funktionsprinzip basierende System ist in der Grundausstattung mit der Plus-Package-Software ausgestattet, die unter anderem Pop-up-Menüs generiert sowie eine Schnittstelle für Lotus 1-2-3 bietet. Lieferbar ist die Maus laut Hersteller für rund 100 Dollar ab 1, Oktober dieses Jahres.

Heimlich, still und leise hat die IBM-Niederlassung in Großbritannien ein Aktionsprogramm gestartet, das es Anwendern erlaubt, zusätzliche Kopien von PC- Software-Paketen kostengünstig zu erwerben.

Das Programm mit der Bezeichnung Authorisation To Copy (ATC) kann entweder direkt von IBM oder über Händler bezogen werden. Angeboten werden Kopien von Programmdisketten ohne Handbuch und Dokumentation. Vorerst ist diese Aktion auf PC- Software beschrankt; sie könnte jedoch auch ausgeweitet werden auf Software für Minicomputer und Mainframes, wie ein IBM-Sprecher mitteilte.

Kurz vor der Ankündigung eines Low-cost-PC soll Spekulationen zufolge die IBM stehen. Der Preis für den Junior-Nachfolger soll einschließlich Monitor zwischen 1000 und 1200 Mark liegen. Ihren Ursprung haben die Gerüchte in der US-amerikanischen IBM- Händlerschaft.