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25.03.1988

Einen Streamer mit einer Speicherkapazität von 60 MB und ein 3 12-Zoll-Diskettenlaufwerk mit 720 KB Kapazität bietet Siemens als Einbaukomponenten für die MS-DOS-Rechner PCD-2T und PCD-3T an. Die Subsysteme sind ab Mai dieses Jahres lieferbar. Zusätzlic

Einen Streamer mit einer Speicherkapazität von 60 MB und ein 3 1/2-Zoll-Diskettenlaufwerk mit 720 KB Kapazität bietet Siemens als Einbaukomponenten für die MS-DOS-Rechner PCD-2T und PCD-3T an. Die Subsysteme sind ab Mai dieses Jahres lieferbar. Zusätzlich hat Siemens für den "Team"-Rechner PCD-3T eine Hauptspeichererweiterung bis zu 4 MB angekündigt, den es dann als 1-MB- und 4-MB-Ausführung geben wird.

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Einen Prüfstand auf PC-Basis für den Test von Cobol-Programmen unter MS-DOS hat die SES Software, Neubiberg bei München, angekündigt. Anwender können damit Applikationen statisch analysieren und dynamisch interpretieren. Weiterhin ist eine Qualitätsprüfung von Programmen auf Wartbarkeit, Testbarkeit und Zuverlässigkeit möglich. Daneben kann der Benutzer die Software gegen eine Testspezifikation und Testdeckungsmessung auf C1-Ebene verifizieren. Neben ANS-Cobol testet der PC-Prüfstand auch Columbus-Cobol.

Einen Rechner auf Basis des 80386 mit dem Betriebssystem Xenix V und der DOS-Emulation Vpix bietet die CPF-Computer, Neuss, an. In der Grundkonfiguration umfaßt das System einen Hauptspeicher mit 2 MB Kapazität, eine EGA-Karte, einen 14-Zoll-Monitor und eine Festplatte mit 64 MB sowie eine 1,2-MB-Diskettenstation. Der Hauptspeicher ist bis auf 8 MB aufrüstbar, die Festplatte bis auf 160 MB. Der Preis für die Grundkonfiguration beträgt 8000 Mark.

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Für PCs mit den Prozessoren 80286 und 80386 hat die Impec GmbH, Tübingen, eine ausbaufähige Multifunktionskarte mit einer Speicherkapazität von maximal 16 MB angekündigt. In der Grundversion verfügt die Karte über eine Kapazität von 512 KB RAM, die mit 256-KB-Memory-Banken bis auf 4 MB aufgerüstet werden kann, wenn die entsprechenden Chips auf dem Markt verfügbar sind. Das gleiche gilt für den Speicherausbau auf 16 MB. Hier muß der Benutzer vorläufig auf 1-MB-Chips warten. In der Standardkonfiguration sind eine serielle und eine parallele Schnittstelle enthalten. Die Karte mit der Bezeichnung Elite 16 kostet in der Grundausstattung 1600 Mark.

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Einen C-Compiler, der die Maschinensprache der Prozessoren 80286 und 80386 erzeugt und sich laut Hersteller durch geringen Speicherbedarf auszeichnet, hat die Computer Innovation GmbH, München, angekündigt. Der von dem Compiler mit der Bezeichnung C86Plus erzeugte Code kann zusammen mit Microsoft-C- und IBM-Assembler-Sprache vom C86Plus- und DOS-Linker zu einer ablauffähigen Applikation gebunden werden. C86Plus rekompiliert zusätzlich nicht weiter modifizierte Programme, die mit Microsoft C, Version 4.0, erstellt wurden.

Ein PC-Zeichenprogramm namens Inkpen hat die Shamrock Software GmbH, München, angekündigt. Das Prograram arbeitet nicht Pixel-orientiert, sondern nach dem Turtle-Grafik-Prinzip. Durch dieses Verfahren werden Grafikdateien nur als ASCII-Zeichen gespeichert, belegen weniger Speicherplatz und eignen sich für Datenfernübertragung. Es ist für PCs, die mit einer EGA- oder CGA-Grafikkarte ausgestattet sind, konzipiert und kostet 200 Mark.

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Microsoft plant jeweils eine entsprechend modifizierte Version der Programme Word und Multiplan für den Einsatz unter dem Betriebssystem OS/2. Multiplan wird frühestens kommenden Mai und das Textverarbeitungsprogramm ab dem dritten Quartal 1988 ausgeliefert.

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Für die Hewlett-Packard-Mikros Vectra ES und Vectra RS steht ab April dieses Jahres das Betriebssystem OS/2 von Microsoft zur Verfügung. Das System erlaubt dem Benutzer, bis zu zwölf OS/2-Anwendungen gleichzeitig durchzuführen. Hewlett-Packard teilte in diesem Zusammenhang auch die Auslieferung des Vectra RS/16 mit einer Taktfrequenz von 16 Megahertz sowie die des Vectra RS/20 mit, dessen Prozessor mit 20 Megahertz getaktet wird.

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Ab sofort liefert Digital Research München, das Echtzeit-Betriebssystem Flexos 386 aus. Das System unterstützt Multitasking-Betrieb und ist als Alternative zu Minicomputerbetriebssystemen wie Unix oder VMS geplant. Es eignet sich nach Herstellerangaben für den Einsatz im Bereich der Industrieautomation und in Banksystemen. Flexos 386 ermöglicht lineare und segmentierte Speicheradressierung mit 32 beziehungsweise 64 Bit. Optional lassen sich auch Anwendungen unter MS-DOS 3.2 einsetzen.