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16.03.2001 - 

Alinka: Keine Angst vor Beowulf

Einfachere Verwaltung von Linux-Clustern

MÜNCHEN (CW) - Das Unternehmen Alinka aus dem französischen Ort Les Ulis Cedex hat mit "Raisin" ein Tool herausgebracht, das die Einrichtung und Verwaltung von Hochleistungs-Clustern unter Linux vereinfachen soll.

"Beowulf"-Cluster auf der Basis preisgünstiger PCs mit dem Betriebssystem Linux können zu einem deutlich niedrigeren Preis an die Leistung von Superrechnern herankommen. Allerdings ist ihre Installation und Verwaltung aufwändig.

Dem will Alinka mit einem Tool beikommen, das notwendige Operationen grafisch unterstützt. Mit der Maus lassen sich Knoten verschieben, zu- oder abschalten. Raisin arbeitet nach Art eines Master-Slave-Konzepts auf einem separaten Master-Server, der im Cluster selbst nicht rechnet, sondern ausschließlich der Konfiguration der Slave-Einheiten dient. Um dem Cluster weitere Knoten anzufügen, genügt es, die neuen Rechner anzuschließen und sie über Switches oder Hubs an das Netz zu schalten. Die Raisin-Software auf dem Master-Server übernimmt die automatische Integration der Knoten in das Rechnernetz.

Das Administrations-Tool ist modular aufgebaut. Es besteht aus vier Basismodulen, denen man ergänzende Module mit neuen Funktionen hinzufügen kann. Die vier Hauptkomponenten heißen "Management" für Aufbau und Wartung des Clusters sowie die Synchronisation der Daten, "Multilab" für die Teilung eines Clusters in Unter-Cluster, "Office" für die Ausführung von parallelen Anwendungsprogrammen und "Monitoring" zur Steuerung der Belastung von Netz und CPUs. Gegenwärtig gibt es außerdem die Ergänzungsmodule "Batch-Queue-Manager" für entsprechende Processing-Verfahren, das Modul "Mosix" zur Prozessmigration und das Parallel-Dateisystem "PVFS".

Das Cluster-Administrationssystem von Alinka läuft bereits unter Linux auf Intel-basierten 32-Bit-PCs. Soeben ist eine Ausführung für Rechner mit Itanium-Prozessoren aus Intels nächster Generation IA 64 erschienen. Eine Test- und Probeversion für 16 Knoten gibt es zum Preis von 1500 Euro plus Steuern. Der Preis einer Vollversion beginnt - für zwei bis acht Rechner im Cluster - bei 5000 Euro plus Steuern und steigt in Staffeln nach Cluster-Größen von neun bis 16, bis zu 64 und mehr Rechnern.