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03.09.1999 - 

Neuordnung der IT-Fortbildung

Einheitliche Abschlüsse für IT-Qualifikationen

MÜNCHEN (CW) - Mehr Transparenz in die IT-Weiterbildung wollen die IG Metall, die Deutsche Postgewerkschaft, der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) sowie die Deutsche Telekom bringen. Ihr ehrgeiziges Ziel ist ein Fortbildungssystem, das branchenweit anerkannt und international vergleichbar ist.

Bereits im kommenden Jahr sollen erste einheitliche Angebote existieren. Ausgangspunkt sind Berufsbilder wie Web-Master, IT-Consultant oder IT-System Engineer, nach denen auch die vorgesehenen Fortbildungsabschlüsse benannt werden sollen. Noch schafft aber die IT-Branche wie kaum eine andere neue Berufsbezeichnungen, die jede Firma anders definiert. "Das ist ein weites Feld", gibt Bernhard Diegner, Abteilungsleiter Forschung, Berufsbildung und Fertigungstechnik beim ZVEI, zu.

Um so wichtiger sei es aber, die Begriffe zu systematisieren und die Qualifikationen und Kompetenzen genau zu beschreiben, die zum Beispiel ein Web-Master mitbringen muß.

Der Anstoß für diese Initiative kam von den Unternehmen selbst, die in Zeiten des Expertenmangels zunehmend auch auf Quereinsteiger zurückgreifen. Vor allem letztere sollen neben den Absolventen der neuen IT-Ausbildungsberufe von den klareren Regelungen profitieren. "Die Arbeitnehmer brauchen mehr Sicherheit, daß ihre erworbenen Qualifikationen auch bei anderen Firmen zählen", sagt Diegner. Bis dato ist das noch Wunschdenken, da viele Kenntnisse bei einem Arbeitsplatzwechsel formal nicht anerkannt werden.