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11.08.1978 - 

Gemischter Betrieb an einer Leitzentrale:

Einheitliche IBM-Technik für Supermarkt- und Warenhaus-Kasse

STUTTGART (pi) - Die "IBM-Technik" für Supermarkt und Warenhaus wird preiswerter und vielseitiger. Neue Daten-Kassen 3663, preisgünstigere Lieitzentralen 3651 (sechs Modelle) und neue Programmprodukte sollen besonders dem Bedarf kleinerer Handelsbetriebe entgegenkommen. Verkaufsdaten von Lebensmittel- und Warenhausartikeln, für die bisher zwei unterschiedliche Systeme notwendig waren, können jetzt über ein gemeinsames System erfaßt und verarbeitet werden.

Wenn sowohl automatische Lesestationen fürs Abtasten und Artikelnummer als auch Lesestifte verwendet werden sollen, waren bisher zwei unterschiedliche IBM-Kassen- und IBM-Systemtypen erforderlich. Nunmehr ist beides mit einem System möglich. Die für den Lebensmittelhandel in Supermärkten und Verbrauchermärkten entwickelten programmierbaren Kassen 3663 lassen sich jetzt ebenso wie die für den Verkauf an der Warenhaustheke geeigneten Kassen 3653 an eine gemeinsame Leitzentrale 3651 anschließen.

Für das System 3650 wurden gleichzeitig drei Programmprodukte zum Vertrieb freigegeben Sie stellen die Kassenauslastung fest, übernehmen die Auswertung von Verkaufsdaten und sorgen für die Anzeige von Artikelbezeichnung und Preis auf der Leuchtanzeige der Kasse.

Gesteuert werden die Kassen von einer Leitstation, die auch die übertragenen Daten aufnimmt Diese Station verfügt über einen Speicher, der sowohl "Fertig-Programme" des Marktführers als auch individuelle Anwender-Programme aufnimmt.

Möglich ist jetzt auch der Zugriff über die Kasse zu zentral gespeicherten Daten, so daß Funktionen, die bisher der Leitzentrale vorbehalten waren, nunmehr auch am Kassenplatz genutzt werden können. So wird der Filialleiter künftig Auswertungsdaten - etwa Verkaufsergebnisse für einen bestimmten Artikel - direkt von einer "Datenkasse" in der Filiale aus abrufen können: In Verbindung mit Bildschirmen und Druckern wird die neue Kasseneinheit - so der IBM-Pressetext zur "universellen Datenstation".

Die sechs neuen Modelle der programmierbaren Leitzentrale 3651 verfügen über Plattenspeicher zwischen 5 Millionen und 27,9 Millionen Bytes. Die neue programmierbare Datenkasse 3663 wird in zwei Modellen mit 36 K Bytes Speicher angeboten. Der Speicher kann in 2 K-Stufen auf 48 K Byte erweitert werden. Wie bei Leitzentrale besteht die Möglichkeit, die Programme zu erweitern.

Hergestellt werden Kassen und Leitzentralen in Vimercate bei Mailand. Die Auslieferung beginnt im September 1979.