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13.02.1976 - 

Sperry-Univac-Pläne bis 1980

Einheitliche Produktlinie in Sicht

NEW YORK - Geschäftsklima und -verlauf werden sich 1976 gegenüber dem - zufriedenstellenden - Vorjahr nach Ansicht von -Sperry-Univac-Präsident G. G. Probst nicht wesentlich ändern. In einem Bericht zum Jahresbeginn rechnet Probst für den Zeitraum 1975 bis 1980 mit einem jährlichen Wachstum von 10 Prozent in den USA und von 15 Prozent im außeramerikanischen Geschäft. Überproportionalen Zuwachs erwartet sich Univac mit 13 Prozent pro Jahr im Regierungs- und Behördengeschäft.

POS wird Sperry wichtig

Auf das "wichtige Marktsegment" der POS-Terminals - so Probst - "bereitet sich Sperry Univac hofft, in Hannover ein neues Datensammelsystem zeigen zu können - und parallel dazu auch das geplante kleine Stand-alone-System das über die Sperry-Remington-Division verkauft werden soll.

Im oberen Bereich der Palette soll Ende- 1976 ein Modell 1100/80 angekündigt werden. Dieser dann größte Univac-Rechner soll Vorläufer der für die 80er Jahre vorgesehenen einheitlichem Univac-Produktlinie sein, in der Sperry die 1100er und die 90er Serie zusammenführen will.

Mit VS/9 für größere 90er

In der Bundesrepublik will Univac in der nächsten Zeit vor allem die Marketing-Aktivitäten für die Systeme 90/60 und 90/70 mit dem Betriebssystem VS/9 verstärken. VS/9 ist ein virtuelles System, das denselben "Vater" wie das BS 2000 von Siemens hat - nämlich das VMOS von RCA. Die ersten beiden Implementierungen in Deutschland laufen zur Zeit. Um das VS/9 verstärkt zu propagieren, besteht in Sulzbach seit drei Monaten ein "Europäisches Kunden- und Testzentrum" für dieses Betriebssystem, das Demonstrationen, Benchmarks und Conversionen auf einer 90/70 durchführt.