Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

22.02.1991

Einsatzfelder für die Transputer

Hochgradig parallele Supercomputer werden nicht nur mit gängigen Standardprozessoren (meist von Intel, gelegentlich auch - wie beim bundesdeutschen Versuch "Suprenum" - von Motorola) aufgebaut, sondern teilweise auch mit sogenannten "Transputern". Was sind das für Chips, die in der Welt der allgemeinen Datenverarbeitung eher unbekannt sind?

Transputer, aus denen unter anderem auch die Parallelsysteme von Meiko und Parsytec zusammengestellt werden, sind eine Entwicklung des ehedem britischen Unternehmens Inmos, das inzwischen zum französischitalienischen Konzern SGS-Thomson gehört. Bei ihnen hatte man von Anfang an das Ziel vor Augen, parallele Systeme aufzubauen. Mit Hilfe der speziellen Programmiersprache "Occam" versucht man, möglichst jedem Prozeß, der in der realen Welt gleichzeitig mit einem anderen abläuft, im Computermodell einen eigenen, parallel zu den anderen arbeitenden Prozessor zuzuweisen.

Das ganz besondere Kennzeichen eines Transputers ist deshalb auch seine Bestückung mit speziellen Kommunikationsanschlüssen, "Links" genannt, die den Aufbau vernetzter Transputer-Konfigurationen besonders leicht machen. Denn über diese Links lassen sich an je einen Transputer problemlos gleich mehrere andere koppeln; damit können also - verspricht jedenfalls der Hersteller - Netze aus kooperierenden Prozessoren wesentlich einfacher geknüpft werden als mit herkömmlichen Mikroprozessoren.