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16.04.1981

Einstieg ins Großrechnergeschäft gelungen:BASF-Datentechnik baut Position aus

16.04.1981

LUDWIGSHAFEN (gr) - Die Erwartungen, die die BASF an das Jahr 1980 geknüpft hatte, haben sich nach Unternehmensangaben im Bereich Datentechnik erfüllt . Der Umsatz stieg um über zehn Prozent auf 410 (370) Millionen Mark. Den Einstieg ins Großrechnergeschäft bezeichnet das Unternehmen als

gelungen.

Die im zweiten Quartal 1980 von dem Chemiekonzern eingeführten Zentraleinheiten japanischen Ursprungs erwiesen sich nach Angaben der BASF als erfolgreich auf dem Markt. Bis Ende des Jahres sollen 40 Anlagen der sieben Modelle in der Größenordnung zwischen 1,2 und 15 mips installiert sein.

Im Mediengeschäft. das knapp die Hälfte des Umsatzes ausmacht, den die Datentechnik erzielt, dürfte der Marktanteil der BASF den Schätzungen des Unternehmens zufolge in der Bundesrepublik bei einem Viertel liegen. Im OEM-Geschäft, 1980 gekennzeichnet durch den Produktionsbeginn eines Acht-Zoll-Festplattenspeichers, wandte sich der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr stärker den Überseemärkten zu. 1981 werde die Produktreihe durch einen 5,25-Zoll-Festplattenspeicher erweitert.

Der Umsatz, den die BASF mit OEM-Medien- und -Geraten erzielte, beträgt mit rund 82 Millionen Mark über 20 Prozent der Erlöse aus der Datentechnik. Der Chemieriese räumte dem Datensektor 1980 eigenen Angaben zufolge eine besonders hohe Priorität ein. Die weitere Entwicklung des Geschäftes steht unter einem guten Stern, der sich allerdings durch weiter steigende Rohstoffkosten etwas verdunkele.

Mit sieben Prozent Umsatzwachstum auf 29,99 Milliarden Mark blieb der Erfolg des Konzerns hinter den Erwartungen zurück. Der Gewinn der AG vor Steuern fiel 1980 um 25 Prozent auf 744 (Vorjahr 994) Millionen Mark.