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06.04.1984 - 

Schweden proklamieren in CeBIT "Back-End-Processing":

EIS zeigt DDP-Alternative für 3270-Welt

Mit einem überarbeiteten DDP-Konzept, das die Verbindung von Alfaskop-Bildschirmarbeitsplätzen und dem Minicomputersystem 2500 ermöglicht, will die Düsseldorfer Ericsson Information Systems GmbH (EIS) in CeBIT Furore machen. Das von den Skandinaviern proklamierte "Back-End-Processing" bezeichnet EIS-Manager Elmar Meyer als eine Alternative in der IBM-3270-Welt.

Alfaskop 41-25 bietet die Kombination des erprobten Bildschirmarbeitsplatzes Alfaskop 41 und des Rechnersystems Ericsson 2500, eine Erweiterung der ehemaligen Datasaal-Serie D 16. Dadurch erhält der Terminalanwender dezentrale Datenverarbeitungskapazität, ohne daß die Kompatibilität im Kommunikationsmodus mit dem Großrechner beeinträchtigt wird.

Die entsprechende System-Software von Alfaskop 41 und des Rechnersystems 2500 ermöglicht die Zuschaltung von Arbeitsplätzen entweder zum Großrechner oder zum Lokalrechner 2500 im Sinne einer dualen Host-Lösung.

Die hardwaremäßige Verbindung wird durch einen Zweidrahtanschluß zwischen einem freien Tor einer Steuereinheit des Alfaskop S41 und dem Anschluß des Kommunikationsprozessors des Rechners 2500 hergestellt.

Durch die Zusammenführung der beiden Ericsson-Produktrichtungen wurden EIS-Aussagen zufolge mehrere grundlegende Anforderungen moderner EDV-Konzepte erfüllt:

- Uneingeschränkte Kompatibilität im IBM-3270-Bereich,

- Datenverarbeitungs- und Speicherungsmöglichkeiten auf lokaler Ebene,

- Dezentralisierung der Verarbeitung durch Intelligenz auf der Terminalebene,

- Reduzierung des Aufwands für Programmentwicklung durch Verwendung von Programmentwicklungshilfen.

Ericsson will mit seinem "Office-Support-Paket" einen Schritt in Richtung eines modernen integrierten Büroinformationssystems machen, das dem Benutzer von Alfaskop S 41 mit dieser Produktintegration ebenfalls zur Verfügung steht. Es ermöglicht Textverarbeitung, Dokumentensuche, Electronic Mail, das Führen eines computergestützten Telefon- und Nachrichtenverzeichnisses, das Führen von Kalendern und die Organisation von Konferenzen.

Die Kommunikationssoftware "SNS II" (System Network Support) des Systems 2500 bietet laut EIS auf der Terminalebene, der Ebene der Vernetzung mit fremden Hostrechnern, alle Einrichtungen für die Erstellung eines firmeninternen oder geographisch verteilten Netzwerkes.