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Eisberg

11.09.1981

Zu dumm, wenn ein General nicht rechtzeitig abtreten will. Plötzlich hat er einen Replacement-Kandidaten zuviel im Stab.

Für einen kampferprobten Haudegen ist das freilich kein Problem, mit dem er sich lange herumschlägt. Der lästige Springinsfeld wird zum Vize-General befördert und damit auf Eis gelegt. Ungewiß bleibt, ob man ihn jemals auftaut.

Trauerwein findet es jedenfalls bewundernswert wie IBM-Boß Bösenberg die "Time-to-leave"-Zeichen erkennt - und einfach ignoriert.

Einmal mehr machte die IBM vor, was Öffentlichkeitsarbeit heißt. Die Stuttgarter haben's doch glatt geschafft, den Finanzier Sparberg als designierten Bösenberg-Nachfolger zu verkaufen.

Und dabei sahen Branchen-Kassandras bereits einen IBM-internen Streit um Bösenbergs Stuhl entbrannt und denselben auch schon wackeln. Lächerlich!

Da kann Sparberg noch so geschickt an seinem Aufstieg basteln. Wenn der Professor nicht mitspielt, endet die Karriere ganz langsam in der Sackgasse. Schon deshalb, weil der neue Stellvertreter mit 53 Jahren erheblich über dem IBM-Altersschnitt für Führungskräfte liegt.

Trauerwein kommt die Sparberg-Geschichte ohnehin spanisch vor: Wenn die IBM Deutschland nur einen Replacement-Kandidaten hätte, könnte man die Stuttgarter eh vergessen.