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18.11.1983

Eiszeit:

Good old Josephson is dying: Die IBM hat, so die offizielle Lesart, ihr Ziel aufgegeben, den Supraleiteffekt bei Temperaturen um den absoluten Nullpunkt für die Halbleitertechnik zu nutzen. Bei minus 273 Grad Celsius seien die IBM-Forscher zu langsam vorangekommen.

An Geldmangel kann's nicht gelegen haben, daß Big Blue das frostige Unternehmen auf Eis legen ließ. 100 Millionen Dollar, soviel soll das Projekt in rund zwölf Jahren verschlungen haben, sind ein Klacks für Big Blue.

Nun gibt es Analysten, die von Anfang an die Ernsthaftigkeit der "blauen" Bemühungen in Sachen "Tiefkühl-Computer" in Zweifel zogen. Man habe die stets nachahmewilligen Japaner lediglich in eine forschungspolitische Sackgasse locken wollen. Nach dem Motto: Nun kühlt mal schön. Die Söhne Nippons wollen ja weiterfrösteln.

IBM-like wäre dies durchaus. Doch Trauerwein hat sich seine eigene Meinung gebildet: Die IBM-Forscher haben das Josephson-Schaltelement längst fertig das Ding liegt in der Schublade. Und da soll es auch bleiben, solange sich die konventionellen IBM-Großrechner verkaufen lassen.

Also wird Sebastian noch viele, viele Jahre auf die nächste "Eiszeit" warten müssen.

Sebastian Traumwein

Information Resources Manager