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01.11.2002 - 

Bis zu vier Gigahertz ohne Hitzeprobleme

Eiszeit für Prozessoren?

MÜNCHEN (CW) - Ein israelisches Startup-Unternehmen will die Grenzen bisheriger Kühlungsverfahren für Prozessoren überwunden haben. Dank dem von Active Cool entwickelten System "AC4G" sollen CPUs mit Taktraten von bis zu vier Gigahertz arbeiten können, ohne dabei ins Schwitzen zu geraten.

Mit Hilfe des AC4G-Kühlsystems, bei dem eine mikroprozessorgesteuerte, thermoelektrische Hitzepumpe zum Einsatz gelangt, sollen sich CPUs mit bis zu vier Gigahertz betreiben lassen, ohne dass es dabei zu einer Überhitzung kommt. Das Gerät wird über einen PCI-Steckplatz an den Rechner angeschlossen. Es verfügt über eine Reihe von Sensoren, die Prozessor- und Umgebungswärme ermitteln und diese Informationen an einen Controller weiterleiten. Der Lüfter des AC4G-Systems soll im Normalbetrieb mit sehr niedriger Geschwindigkeit und geringer Geräuschentwicklung arbeiten, bei anspruchsvolleren Anwendungen allerdings je nach Erfordernissen der Applikation dynamisch beschleunigt werden.

Ab Januar 2003 wird Active Cools AC4G-System zum Preis von 120 Dollar verfügbar sein. In absehbarer Zeit soll die neue Technik an PC-Hersteller lizenziert werden. (kf)