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15.03.1996 - 

IuK-Markt waechst in zwei Jahren um 107 Milliarden Mark

Eito prognostiziert Europas IT-Branche ein dauerhaftes Plus

"Informationstechnik und Telekommunikation ziehen Europas Wirtschaft", erklaert Eito-Geschaeftsfuehrer Guenther Moeller - wenngleich der Wettbewerb haerter wird. Die vollstaendige Liberalisierung des Telekommunikationsmarkts ab 1. Januar 1998 bringt dann auch die in diesem Marktsegment taetigen Unternehmen unter Druck. Die Ausruester von Infrastrukturen haetten dies bereits schmerzlich zu spueren bekommen. "Anbieter von Kommunikationstechnik und TK-Diensten muessen in Zukunft mehr leisten und bekommen dafuer weniger", konstatiert Moeller. "Europa wird weltweit der liberalste TK-Markt sein. Eine harte Schule, doch Unternehmen, die hier erfolgreich sind, werden sich auch im globalen Wettbewerb zu behaupten wissen."

In den naechsten zwei Jahren werde der IuK-Markt in Westeuropa von heute 587 Milliarden Mark auf 694 Milliarden Mark wachsen - mit steigender Tendenz. Waehrend das Wachstum 1995 noch 8,1 Prozent betragen habe, geht Eito fuer 1996 von 8,5 und fuer 1997 von neun Prozent Zuwachs aus.

Damit tendiert der Markt aufwaerts, nachdem er 1993 mit nur 3,7 Prozent Steigerung eingebrochen war. Mit den aktuellen Wachstumsraten liegt Europa vor Japan mit prognostizierten 6,6 (1996) und 5,6 Prozent (1997) plus sowie vor den USA, wo der Markt im laufenden Jahr voraussichtlich um 6,6 beziehungsweise 1997 um 6,4 Prozent zulegen wird. Fuer den Weltmarkt sagt Eito fuer 1996 und 1997 eine jaehrliche Steigerung um acht Prozent voraus. Das Volumen wird demnach 2,22 Billionen Mark erreichen, wovon 31 Prozent auf Westeuropa sowie 8,5 Prozent auf Deutschland (188,7 Milliarden Mark) entfallen.

Das Geschaeft mit der Informationstechnik, das etwa die Haelfte des Volumens (47 Prozent) ausmacht, wird in Europa stark vom Hardwaremarkt getragen, der 1995 mit 120 Millionen Mark fast die Haelfte des Gesamtmarkts von 274 Milliarden Mark darstellt. In diesem Sektor legen vor allem PCs, Workstations, Drucker und LAN- Equipment zu. Den IT-Services (1995: 97 Milliarden Mark) sagt Eito eine konstante Steigerung um fuenf Prozent voraus. Mit 18 Prozent plus im Jahr 1996 liegen die Netzdienste deutlich ueber diesem Durchschnittswert. Bei der Software, die im Vorjahr fuer 56 Milliarden Mark stand, duerfte sich den Analysten zufolge besonders das Geschaeft mit den Standardpaketen ueberdurchschnittlich (1996: 10,5 Prozent Zuwachs) entwickeln. Insgesamt soll der Softwaremarkt gleichbleibend um etwa neun Prozent zulegen.

Jaehrlich hoehere Prozentpunkte wird laut Eito der Telekommunikationsbereich verbuchen. Vom Gesamtvolumen von 313 Milliarden Mark entfielen 1995 insgesamt 80 Prozent auf TK- Dienste. Aus dem an sich positiven Bild hebt sich die Mobilkommunikation mit 26 Prozent Steigerung (1995) und 23 Prozent Zuwachs fuer 1996 und 1997 ab. Schrumpfen duerfte nach Meinung der Beobachter dagegen der Betrag, der fuer kommunikationstechnische Infrastruktur ausgegeben wird. Nach Laendern aufgegliedert, liegt Deutschland auch 1996 mit 27 Prozent Anteil am westeuropaeischen IuK-Markt im Schnitt.