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01.09.2000 - 

E-Commerce schafft Identifizierungsprobleme

Elektroindustrie wehrt sich gegen Schrottverordnung

01.09.2000
MÜNCHEN (CW) - Die Elektro- und Elektronikindustrie bündelt jetzt europaweit ihre Kräfte, um gegen die geplanten EU-Maßnahmen zur Rücknahme von Altgeräten zu intervenieren.

Die Pläne der EU-Kommission sehen unter anderem vor, dass - ähnlich wie bei der Altautoverordnung - Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten gezwungen werden, ausgemusterte Maschinen auch aus fremder Produktion zurückzunehmen. Im Gegensatz zum Automobilmarkt, wo man es mit einer überschaubaren Zahl von Herstellern zu tun habe, existierten weltweit mehrere 10 000 Anbieter von Elektrogeräten, argumentiert der Dachverband der europäischen Elektroindustrie, Orgalime. Er besteht deshalb auf der "Schaffung europaweit einheitlicher Möglichkeiten zur Kooperation von Herstellern bei der Entsorgung". Zudem müsse die Kommission auch E-Commerce berücksichtigen, wo weder ein Hersteller noch ein Importeur auszumachen sei. Die Orgalime-Mitglieder fordern zudem, den Geltungsbereich der Richtlinie auf größere Geräte wie Fernseher oder PCs zu beschränken, die für 90 Prozent des Müllaufkommens verantwortlich sind. Erst wenn dazu Erfahrungen vorliegen, sollen auch Kleingeräte wie Mobiltelefone zurückgenommen werden.