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06.12.1991 - 

Verschiedene Kommunikationsdienste in einem Unix-Netz

Elektronik 2000 präsentiert eine Postscript-fähige Unix-Faxlösung

MÜNCHEN (pi) - Die Münchner Elektronik 2000 Computer-Systeme GmbH hat die nach eigenen Angaben weltweit ersten Postscript-fähigen Unix-Faxlösungen "Comfax Professional" und "Comfax Professional X", eine Gemeinschaftsentwicklung der Firmen Com-M-Tex, München, und Micro Logic, Essen, in ihren Vertrieb aufgenommen.

Die Produkte der Comfax-Professional-Reihe ermöglichen nach Angaben von Elektronik 2000 eine Integration der verschiedenen Kommunikationsdienste innerhalb eines Unix-Netzes. Ihre Client-Server-Architektur ist für heterogene Rechnerumgebungen konzipiert und ermöglicht damit die Einbindung von unterschiedlichen Betriebssystemen wie AT&T Unix, Ultrix, SCO-Unix, HP-UX, Sun-OS oder AIX. Zu den unterstützten Kommunikationsdiensten zählen Telefax, Telex, Teletex, Electronic Mail sowie weitere DFÜ-Standards.

Mehrere Rechner als Kommunikations-Server

Innerhalb des Netzes können, wie es in der Mitteilung weiter heißt, ein oder mehrere Rechner als Kommunikations-Server konfiguriert werden. Diese Rechner werden mit entsprechenden Modulen für den Fax-Service ausgerüstet, so daß damit der Fax-Dienst netzweit zur Verfügung steht. Die Unterstützung gängiger Standards wie Faxpr und Postscript sichert ferner die Einbindung in unterschiedlichste Anwenderumgebungen. Zusätzlich verfügen die Komponenten der Comfax-Serie laut Anbieter über eine frei programmierbare Anwendungsschnittstelle, die die Anbindung an Produkte wie Uniplex, Ails, Informix, Q-Office, Word, Wordperfect sowie Butler gewährleistet.

Die Systemlösungen wurden auf Basis der Micro Logic Advanced Application Architecture (MLAAA) entwickelt. MLAAA beruht auf den Standards X/Open und Posix und ermöglicht damit laut Elektronik 2000 die Erstellung einer Software, die auf allen unterstützten Betriebssystemen oder Fax-Gateways identische Funktionalität zur Verfügung stellt. Der Vorteil für den Anwender: Bei einem Wechsel oder Upgrade des Rechnersystems muß keine neue Software erlernt werden, sondern es kann mit einem funktional identischen Produkt weitergearbeitet werden.

Comfax Professional wurde nach Angaben von Elektronik 2000 in erster Linie für Benutzer entwickelt, die statt X-Windows- herkömmliche Terminals einsetzen. Daher ist das Paket mit Oberflächengestaltung in Fenstertechnik konzipiert und mit Funktionstasten-Displays und kontextbezogenen Hilfefunktionen ausgestattet. Möglich sind so das Einlesen von Originaldokumenten, die papierlose Verarbeitung durch elektronischen Drucker sowie die Ausgabe auf Laserjet- oder Postscript-Druckern.

Die Comfax-Professional-X-Version für Unix basiert auf der grafischen Unix-Benutzeroberfläche X-Windows und ist dem Anbieter zufolge für Anwender konzipiert, die Wert auf einheitliche Bedienerführung, Maussteuerung, Pull-Down-Menüs sowie kürzere Einarbeitungszeit legen. Zusätzlich lassen sich mit Comfax Professional X Fax-Dokumente auf dem Bildschirm darstellen, in 90-Grad-Schritten drehen und in vier Stufen verkleinern sowie vergrößern. Darüber hinaus ist das Ein- und Ausblenden einer Unterschrift unter Sichtkontrolle möglich.