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03.11.2008

Elektronische Gesundheitskarte kommt später

Die scheinbar unendliche Geschichte um den Start der elektronischen Gesundheitskarte (EKG) ist um eine Episode reicher. Die eigentlich noch in diesem Herbst geplante Einführung verschiebt sich nach Angaben von Krankenkassenvertretern erneut. "Frühestens Anfang 2009 wird die Karte eingeführt", sagte die Projektverantwortliche des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Ann Marini, der "Berliner Zeitung". Als Begründung nannte sie unter anderem, dass noch nicht genügend Lesegeräte in Form von Kartenterminals (eHealth-BCS) zugelassen seien. Dies erschwere das Festlegen der Vergütungspauschale für die Ärzte, die die neuen Geräte kaufen sollen. Zugelassene Anbieter der Geräte sind der deutsch-amerikanische Hersteller SCM Microsystems und die US-Firma Hypercom.

Ursprünglich sollte die Karte bereits im Jahr 2006 in den Alltagsbetrieb genommen werden. Vor allem technische Probleme führten immer wieder zu Verzögerungen. Darüber hinaus stieß die vorgesehene zentrale Speicherung von Patientendaten unter Ärzten auf große Sicherheitsbedenken. Die elektronische Gesundheitskarte mit Lichtbild soll die heutige Chipkarte der Krankenkassen schrittweise ablösen. (wh)