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Universität Stanford erstellt Studie:


08.03.1985 - 

Elektronische Revolution erfaßt Österreich

WIEN (apa) - Unter dem Titel "Österreich 2005 - Einflüsse der mikroelektronischen Revolution" ist im Verlag Orac kürzlich eine Studie der Stanford Universität erschienen. Sie setzt sich in Szenarien-Form mit der Mikroelektronik und ihren Einflüssen auf verschiedene Bereiche wie Energie und Ökologie, Arbeit und Freizeit in Österreich auseinander.

So erwarten die Forscher, daß die mikroelektronische Revolution eine echte, historisch ebenso bedeutende Revolution sein könnte wie die Agrarrevolution und die industrielle Revolution. Es sei damit zu rechnen, daß diese Revolution alle Gesellschaftssysteme und Kulturen der Welt durchdringe. Die Revolution könne von keinem

Gesellschaftssystem und von keinem Staatswesen aufgehalten werden. Sie lasse sich aber formen und in angemessene Bahnen lenken. Folglich sei es möglich, sich vor ihr zu schützen.

Als konkrete Erwartungen nennt die Studie eine Reihe von Faktoren:

Die Kosten der neuen Informationsgeräte und Informationsdienste würden rasch sinken. Das Informationsvolumen steige an. Die Qualität der Information verbessere sich. Die neuen Geräte seien vielseitiger und flexibler und könnten immer mehr Aufgaben erfüllen. Die Bedienung der Geräte erfolge problemloser, so daß jeder Laie damit umgehen könne. Die Individualisierung nehme zu; der einzelne Mitarbeiter der oft in physischer Isolation tätig sei, verwende die Information auf die ihm angenehme Weise. Der zwischenmenschliche Kontakt weite sich aus, weil zwei oder mehrere Personen, auch über große Entfernungen hinweg, mittels der neuen Geräte und Einrichtungen Kontakt miteinander aufnehmen könnten. Der Zugang zu Daten wird erleichtert werden, und auch hier wird die Entfernung keine Rolle spielen. Zwei oder mehrere Personen werden von weit entfernten Datenbanken Informationen abrufen können und den Kontakt untereinander und mit der Datenbank herstellen.

Die Zukunftsstudie entstand an der kalifornischen Universität Stanford in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Zukunftspolitik.