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Biometrische Zugangskontrolle im Kernkraftwerk


09.08.2002 - 

Elektronischer Nachtpförtner

MÜNCHEN (CW) - Das Kernkraftwerk Gundremmingen hat seinen traditionellen Pförtner durch ein elektronisches Sicherheitssystem ersetzt. Die Betreiber nutzen ein System zur automatischen Gesichtserkennung.

Wer außerhalb der normalen Arbeitszeit Einlass in den Kontrollbereich des Kernkraftwerks Gundremmingen sucht, muss sich für den Zutritt an einem automatischen Gesichtserkennungssystem autorisieren lassen. Dazu wird das Gesicht des jeweiligen Mitarbeiters durch eine Kamera erfasst und das Live-Bild mit den in einer Datenbank abgelegten Referenzbildern abgeglichen. Dem Hersteller ZN Vision Technologies zufolge verhindern dabei optische Filter die Überwindung des Systems durch Fotos oder Masken. Die Lösung frägt ab, ob der Mitarbeiter über eine Zugangsberechtigung verfügt. Hierfür muss mittels Barcode eine persönliche Identifikationsnummer (PIN) eingelesen werden. Das System prüft auch, ob das mitzuführende Gerät zur Messung der Menge radioaktiver Strahlung in Ordnung ist, entsprechende Grenzwerte eingehalten wurden, ein Arbeitsauftrag vorliegt und die vorgeschriebenen Arzt- und Unterweisungstermine eingehalten wurden. (rg)