Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

20.10.1989 - 

KI-Software mit neuronalem Netz macht's möglich

Elektronischer Notizblock erkennt auch Handschriften

FREMONT (IDG) - Die kalifornische Grid Systems Corp., bekannt als Hersteller von robusten Luxus-Laptops hat einen neuartigen Typ des Portablen Computers vorgestellt: Es handelt sich um einen rund zwei Kilogramm schweren "elektronischen Schreibblock", der Handschrift (Druckbuchstaben) erkennt.

Der Portable mit der Bezeichnung "Gridpad" ist für alle Anwender gedacht, die unterwegs Daten aufzeichnen müssen, beispielsweise Mitarbeiter in der Auslieferung oder Landvermesser. Bisher zeichnen diese Anwender ihre Daten handschriftlich auf und tippen sie später gegebenenfalls in einen Rechner ein.

Mit dem Gridpad will Grid dieses Marktsegment erschließen. Nach Ansicht von Marketing Manager Kenneth Dulaney handelt es sich bei dem Gerät auch nicht um einen Laptop, sondern um ein, vollkommen neues Werkzeug.

Herzstück des Gridpad ist ein kompatibler PC, der in einem Gehäuse mit den Maßen 23 mal 30 mal 3,5 Zentimeter untergebracht ist.

Als CPU dient ein Intel-Prozessor vom Typ 80C86. Alle Befehle werden mittels eines elektronischen Griffels über grafische Symbole auf einem LCD-Bildschirm eingegeben.

Auf diesem Screen kann der Anwender dann auch selbst alphanumerische Zeichen schreiben, die dann am oberen Rand als ASCII-Zeichen dargestellt werden. Sollte das System einmal nicht das richtige Zeichen erkennen, kann es nachträglich korrigiert werden.

Bisher konnte noch kein anderer Hersteller ein Seriengerät anbieten, daß Handschriften auf diese Weise erkennt.

Die Grid-Ingenieure setzen für die Schriftenerkennung ein KI-Programm ein, das auf neuronalen Netzen beruht. Dabei Überwacht ein Algorithmus zum einen das Aussehen der Zeichen, als auch die Reihenfolge, in der das einzelne Zeichen geschrieben wird. Nach Grid-Angaben arbeitet das System mit Batteriestrom bis zu acht Stunden.

Daten und Programme werden nicht auf Disketten, sondern auf scheckkartengroßen IC-Speichern, die von immer mehr Herstellern von Kleinstrechnern eingesetzt werden, gespeichert.