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28.11.1986 - 

Zur Verhinderung von Raubkopien geeignet:

Elektronischer Zugriffschutz aus Frankreich

FRANKFURT (pi) - Nach Expertenschätzungen werden mittlerweile rund drei von fünf Original-Anwendungsprogrammen für Mikros in "geknackter" Form benutzt. Dem soll jetzt ein elektronischer Schlüssel entgegenwirken, der vom Frankfurter Informations-Zentrum Fizit offeriert wird.

Das Produkt, das von der französischen Firma Microphar in Neuillysur-Seine hergestellt wird, umfaßt eine Programmdiskette und ein Schnittstellen-Modul, das einfach in den Ausgang des Mikrocomputers eingesteckt wird. Das Anwenderprogramm enthält dabei eine von Microphar entwickelte Abfrageroutine, die das Vorhandensein dieses Moduls überprüft und nur in diesem Fall den Zugriff auf das jeweilige Programm ermöglichen soll. Die elektronischen Schaltkreise des Moduls sind nach Angaben des Anbieters in Kunstharz eingegossen und somit vor ungewünschtem Eingriff weitgehend geschätzt. Der Vorteil für den User besteht darin, daß die Original-Programmdiskette problemlos zu Sicherungs- oder Demonstrationszwecken kopiert werden kann, die Anwendung selbst jedoch nur in Verbindung mit dem elektronischen Schlüssel möglich ist.

Nach Aussage von Fizit ist jeder einzelne Schlüssel individuell "elektronisch transparent" und läßt die Ausgangssignale, die an den ebenfalls an diesem Interface angeschlossenen Drucker gesendet werden, ungehindert passieren. Der Microphar-Schlüssel enthält eine integrierte Schaltung mit 16 Anschlußstiften; die Verschaltung ist für den jeweiligen Anwendungsfall spezifisch und generiert laut Anbieter unter anderem einen Herstellercode, mit dem sich die Abfrageroutine verschlüsseln läßt. Der elektronische Schlüssel soll auf nahezu allen IBM-PC-kompatiblen Rechnern einsetzbar sein und eigne sich für eine Vielzahl von Programmen, die unter MS-DOS laufen.

Informationen: Fizit, Französisches Informations-Zentrum für Industrie und Technik, Wilhelm-Leuschner-Straße 7, 6000 Frankfurt 1, Telefon 0 69 / 25 00 42.