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26.10.2001 - 

Schwerpunkt auf DSL und Funk-LAN

Elsa bringt neue Netzkomponenten

MÜNCHEN (CW) - Der Aachener Anbieter Elsa erweitert sein Produktangebot im Bereich Zugangstechnologien und Netzwerke. Das Unternehmen setzt dabei vor allem auf das Verfahren Digital Subscriber Line (DSL) sowie drahtlose Übertragungstechniken.

Die Telekom macht''s möglich: DSL ist derzeit in aller Munde, und auch Elsa möchte von der steigenden Popularität der breitbandigen Zugangstechnik profitieren. Aus diesem Grund hat der Anbieter eine Reihe neuer DSL-spezifischer Produkte in sein Programm aufgenommen. Speziell kleine und mittelständische Unternehmen will der Hersteller mit dem "Lancom 1621 ADSL" ansprechen. Das Gerät ist ADSL-Zugangsgerät und Router in einem und kann eingesetzt werden, um lokale Netze mit dem Internet zu verbinden.

Eine integrierte Firewall soll für die Sicherheit der Übertragungen sorgen, außerdem bietet das Produkt Monitoring-, Accounting- und Content-Filter-Funktionen. Sollte die ADSL-Verbindung einmal ausfallen, kann über eine ebenfalls vorhandene ISDN-Schnittstelle eine Ersatzleitung aufgebaut werden. Der Lancom 1621 soll ab Anfang 2002 verfügbar sein und rund 1400 Mark kosten.

Das Thema DSL möchte Elsa zudem mit der Initiative "go DSL" vorantreiben. Gemeinsam mit Providern wie QSC, Riodata oder Streamgate soll die Erschließung des Geschäftskundenmarkts vorangetrieben und die Nutzung von DSL vereinfacht werden. Ziel ist es nach Angaben des Aachener Unternehmens, die Komplexität des Breitbandverfahrens so zu verringern, wie es bei ISDN der Fall war.

Einen Beitrag hierzu liefert der Hersteller mit seinen neuen ADSL-Modems, die für den Privatkundenmarkt entwickelt wurden. "Microlink ADSL Fun USB" soll diesen Anwendern den unkomplizierten Einstieg in die Breitbandwelt ermöglichen. Statt über Netzwerkkarte und Ethernet erfolgt die Verbindung des PCs mit dem ab Januar erhältlichen Modem via den Universal Serial Bus. Das umständliche Konfigurieren der Netzkarte entfällt somit.

Elsa sieht sich mit den neuen Geräten gerüstet für die ab 1. Januar 2002 geltende Öffnung des DSL-Markts. Provider wie die Deutsche Telekom werden ab diesem Datum bei der Freischaltung eines Anschlusses nicht mehr automatisch die notwendigen Modems mitliefern, die Kunden können sich die Geräte dann genau wie beim Zugang via ISDN oder Analogmodem frei auswählen.

Ein weiteres wichtiges Thema für Elsa sind Funk-LAN-Technologien. Speziell für die Errichtung von drahtlosen Internet-Zugängen in öffentlichen Plätzen wie Hotels, Bahnhöfen oder Flughäfen hat der Anbieter die "Lancom Public Spot Option" entwickelt. Die rund 700 Mark teure Software ist auf die Abrechnung der funkbasierten Zugriffe ausgelegt. Laut Elsa ermöglicht sie verschiedenartige Modelle: Neben volumenorientierter Übertragung sollen auch zeitgebundene Tarifierungskonzepte realisierbar sein. Das Modul überwacht die Online-Sitzungen der eingeloggten User und trennt automatisch die Verbindung, sobald die gebuchte Online-Zeit abgelaufen ist oder das vereinbarte Volumen übertragen wurde. Mit der Siemens Schweiz AG hat Elsa eine Kooperation vereinbart, um Komponenten für Hochleistungs-Funk-LANs auf Basis des Standards 802.11a zu entwickeln. Dieser ermöglicht Übertragungen von bis zu 54 Mbit/s. Produkte aus dieser Zusammenarbeit sind Angaben der Aachener zufolge ab dem ersten Quartal 2002 zu erwarten.