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29.05.1998 - 

Verhandlungen sind noch im Gange

Embedded-Java: HP und Sun rücken wieder zusammen

Der britische Informationsdienst "Computergram" hatte unter Berufung auf eine Börsenzeitung gemeldet, der Sun-Partner Windriver Systems habe sich entschieden, die HP-Technik in Lizenz zu nehmen.

Hewlett-Packard hatte erst kürzlich bekanntgegeben, daß vier weitere Firmen - Integrated Systems, Lynx Real-Time Systems, Microware Systems ("OS 9") sowie QNX Software Systems die angekündigte eigene Java-Umsetzung für den Embedded-Einsatz in Lizenz genommen haben (siehe CW 21/98, Seite 4).

Integrated Systems hält den Angaben zufolge einen Anteil von 28 Prozent am Embedded-Markt. Dahinter folgt Windriver mit 22 Prozent. Zusammen würden demnach allein diese beiden Hersteller mehr als die Hälfte des Marktes unter sich aufteilen. Vor einigen Wochen hatte bereits Microsoft erklärt, die JVM von HP für sein Betriebssystem Windows CE einsetzen zu wollen.

Beobachter sehen angesichts dieser Tatsachen für Sun die Notwendigkeit, eine Zusammenarbeit anzustreben. Die deutschen Tochtergesellschaften von HP und Sun konnten bis Redaktionsschluß allerdings lediglich Verhandlungen mit dem möglichen Entwicklungspartner bestätigen. Die kalifornische HP-Zentrale hatte im März 1998 aus Verärgerung über Suns Lizenzierungsbedingungen eine eigenentwickelte Embedded-JVM angekündigt und damit Spekulationen um einen Zerfall des Java-Marktes genährt.