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10.07.1992 - 

Mainframe-Technologie gegen IO-Engpässe

EMC bringt ICDA-Subsystem für die AS/400-Welt auf den Markt

ESCHBORN (pi) - Großrechner-Technologie für AS/400-Systeme kündigt EMC Computer Systems mit dem Platten-Subsystem "Hormonix ICDA" an. Es werden zwei Modelle angeboten.

IBM kündigte vor kurzem für die Zentraleinheiten der E-Modelle eine Leistungsverbesserung von über 70 Prozent an. "Big Blue verfügt aber über keine Speicherkomponenten, die es dem Kunden erlauben, Nutzen aus diesen Leistungssteigerungen zu ziehen", behauptet Deutschland-Geschäftsführer Wolfgang Dembowy. EMC will diesen Anwendern mit dem ICDA System (Integrated Cache Disk Array) ein I/O-starkes Speichersystem bieten.

Die ICDA-Technologie wurde laut EMC ursprünglich für die Symmetrix-Plattenspeicher der IBM-Mainframe-Welt entwickelt und bietet Datenzugriffe mit Halbleiter-Geschwindigkeit. Neben dem Lese-Cache, der sich je nach Bedarf auf bis zu 128 MB aufrüsten läßt, ist ein Cache-Schreibspeicher vorhanden.

Besonders weist der Speicherspezialist auf die hohe Datenintegrität der Systeme hin. Neben Fehlerdiagnose-Routinen verfügt die Speicherlösung über Funktionen wie "Dynamic Disk Spare Option" und "Disk Scrubbing". Diese Features sollen die Platten auf potentielle Fehlerquellen überprüfen und, falls erforderlich, Neuzuordnungen durchführen. Ferner werden Daten, die auf einer Platte gespeichert sind, bei der das System viele temporäre Fehler entdeckt, auf ein Ersatzlaufwerk übertragen. Der Anschluß der Systemkomponenten erfolgt über einen Midplane-Connector und nicht mit herkömmlichen Kabeln. Damit sei es EMC zufolge möglich, einzelne Bauteile auch im Online-Betrieb zu reparieren oder aufzurüsten.

Das Modell HX5 arbeitet mit 5?-Zoll-Laufwerken und bietet eine Speicherkapazität von 6,8 GB pro Einschub. Dem AS/400-Anwender steht hier in der Grundausstattung ein Cache-Speicher von 4 MB zur Verfügung. Plattenerweiterungen sind in 1,7-GB-Schritten möglich. Für Benutzer, die mit gravierenden Engpässen im I/O-Bereich sowie mit hohen Transaktionsraten konfrontiert sind, ist den Angaben zufolge die Variante HX3 gedacht. Dieses Subsystem bietet eine maximale Speicherkapazität von 6,8 GB und einen Cache-Speicher von mindestens 32 MB. Die Speicherkapazität der Platten läßt sich in 857-MB-Schritten erweitern. Beide Plattenspeicher sind kompatibel zum IBM-Gerät 9336.