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19.12.1997 - 

Schnellere Verbindung zwischen Symmetrix-Speichern und Sun-Servern

EMC erweitert Optionen für Fibre-Channel-Verbindungen

Fibre-Channel-Schnittstellen sollen die Grenzen bisher gebräuchlicher SCSI-basierter Anschlüsse hinsichtlich Kabellänge und Datendurchsatz durchbrechen (siehe Kasten). Allerdings befinden sich die meisten Anwender noch in der Testphase. Nicht alle Server und Netzadapter-Komponenten können die Möglichkeiten dieser Technik voll ausschöpfen.

Neben EMC bieten bereits Mitbewerber wie Sun, Digital Equipment und Data General Fibre-Channel-basierte Speichersubsysteme an. Der Hersteller aus Hopkinton, Massachusetts, kann allerdings einen Trumpf vorweisen. Die Symmetrix-Speichersysteme unterstützen sowohl Mainframe-Verbindungen (Escon) als auch SCSI- und Fibre-Channel-Anschlüsse für Unix- und NT-Server gleichzeitig in einem Gerät.

Über ein Kooperationsabkommen liefert Hewlett-Packard (HP) bereits seit August 1997 Symmetrix-Produkte mit Fibre-Channel-Anschlüssen für seine HP-UX-Server. EMC zielt mit der Fibre-Channel-Initiative allerdings vorrangig auf Sun-Server-Kunden, da diese einen Großteil des "Open-Systems-Storge"-Geschäfts des Herstellers ausmachen. Alle neuen Symmetrix-Produkte sollen ab sofort Fibre-Channel-Verbindungen ermöglichen. Bestehenden Kunden bietet das Unternehmen einen Zwei-Port-Adapter als Upgrade an.

Fibre Channel

Bei Fibre Channel handelt es sich um eine Übertragungstechnik für die Verbindung von Rechnern mit Peripheriegeräten wie etwa Speichersubsystemen. Im Gegensatz zu bisher gebräuchlichen Fast-Wide-Differential-SCSI-(FWD SCSI-)Interfaces, die einen Datendurchsatz von maximal 20 MB/s zulassen, soll Fibre Channel via Glasfaserleitungen Übertragungsraten bis zu 100 MB/s ermöglichen. Auch die maximale Entfernung zwischen Servern und entfernt installierten Speichersubsystemen steigt mit Fibre-Channel-Schnittstellen auf bis zu 10000 Meter. Herkömmliche FWD-SCSI-Systeme sind auf eine Distanz von 25 Metern beschränkt. Fibre Channel wurde von den Normierungsorganisationen American Standard Institute (ANSI) und Open Systems Interconnect (OSI) als Standard definiert.