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21.12.2006

EMC führt Mittelstands-DMS in Europa ein

Das Dokumenten-Management-System "ApplicationXtender" soll einfach zu bedienen sein.

Mit einer der ersten Übernahmen in seiner großen Einkaufstour erwarb EMC vor drei Jahren den Backup-Spezialisten Legato. Dessen Portfolio enthielt das DMS ApplicationXtender, das bisher fast ausschließlich auf dem amerikanischen Markt verkauft wurde. In Europa setzen erst 50 Kunden das EMC-Produkt ein.

Die Software gehört nun offiziell in den Bereich der EMC-Tochter Documentum, wo sie das komplexe Enterprise-Content-Management-System "D5" ergänzen soll. Sie richtet sich primär an kleine und mittlere Firmen. ApplicationXtender wurde in der aktuellen Version 5.3 in mehrere europäische Sprachen übersetzt, darunter auch in Deutsch.

Das Paket bündelt klassische DMS-Disziplinen

EMC bewirbt die Software als besonders einfach und vergleichsweise preiswert. Sie beschränkt sich auf die klassischen DMS-Disziplinen wie Erfassung, Archivierung und Workflow. Zudem enthält sie eine leichtgewichtige Komponente für das Records-Management und wurde in der neuesten Ausführung mit der hauseigenen Collaboration-Software "eRoom" integriert.

ApplicationXtender läuft als System für den Mittelstand nur unter Windows/.NET. Die eingebauten Funktionen zur manuellen Archivierung von E-Mail setzen Outlook voraus. Für die automatische Speicherung von Mails bietet das Unternehmen mit "MailXtender" ein separates Produkt an, das auch Lotus Notes unterstützt.

Für Web-Content nicht geeignet

Als klassisches DMS enthält ApplicationXtender keine Komponente für das Web-Content-Management. Anwender müssen dafür eine separate Lösung einsetzen. Wenn sie typische ECM-Features wie Records-Management, Integration in bestehende Workflows oder Archivierung auch für Web-Seiten benötigen, dann empfiehlt David York, verantwortlich für den Vertrieb in der Emea-Region, den Einsatz von D5.

Im deutschen Markt tritt EMC mit seiner kleinen Lösung gegen eine Vielzahl lokaler Player an, die sich in diesem Segment schon seit Jahren eingerichtet haben. York nennt als Vorteil von EMC gegenüber diesen Konkurrenten, dass seine Milliarden-Dollar-Company über größere Ressourcen verfüge. Außerdem sei das Produkt im Gegensatz zu jenen vieler mittelständischer Anbieter gut integriert und einfach bedienbar.

Auch der Preis soll für EMC sprechen: Eine Einzellizenz kostet 1500 Euro, die Kosten für 100 User belaufen sich auf 30000 Euro. (ws)